Windpocken

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Im Erwachsenenalter beträgt die Durchseuchung mit Windpocken etwa 95 Prozent

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Bei einem gesunden Kind verlaufen die Windpocken normalerweise unkompliziert. Medikamente gegen den Windpocken-Virus werden in der Regel nicht verschrieben. Zur Bekämpfung des Juckreizes kommen meist Antihistaminika zum Einsatz.
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Die Windpocken sind eine klassische Kinderkrankheit - können aber auch bei Erwachsenen auftreten. Typisch für Windpocken ist der rote, juckende Hautausschlag, der sich über den ganzen Körper ausbreitet.
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Die Windpocken breiten sich schubweise aus und es kann bis zu zwei Wochen dauern, bis der Hautausschlag abgeheilt ist.
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Der charakteristische Hautausschlag erscheint in Form von roten Flecken, aus denen sich mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen und Pusteln entwickeln, die von einem roten Saum umgeben sind. Aufgrund des Erscheinungsbildes werden die Hautläsionen auch "Sternenhimmel" genannt.
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Eine aktive Immunisierung gegen den Windpocken-Virus erfolgt durch eine Impfung, die seit 2004 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts für alle Kinder und Jugendlichen empfohlen wird.
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Typische Symptome einer Windpocken-Infektion sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Halsschmerzen. Der Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und gelangt über die Atemwege in den Körper. Bis zum Ausbruch der Krankheit kann es zwei bis drei Wochen dauern.

Letzte Aktualisierung am 22.01.2018.

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