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MedizinforumForum für Orthopädie

Beinverkürzung nach DHS?

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7 Beiträge - 350 Aufrufe
?
ke56  fragt am 05.07.2021
Ich habe vor vier Monaten nach einem schweren Fahrradsturz eine DHS mit Antirotationsschraube bekommen. An den Verlaufskontrollen nach 8 und 14 Wochen kann man erkennen, dass der Kopf der Antirotationsschraube sich nach lateral bewegt, der Schenkelhals sich also verkürzt. Noch ist eine signifikante Beinverkürzung weder messbar noch spürbar.
Drei Fragen:
1. Wann ist dieser Prozeß abgeschlossen, die Fraktur also "steht" und keine weitere Verkürzung des Schenkelhalses zu erwarten ist?
2. Kann ich den Prozeß des Knochenumbaus bzw. verfestigung z.B. durch viel Bewegung/Belastung beschleunigen?
3. Der Kopf der Antirotationsschraube (sie war schon von Anfang an nicht "bündig" eingeschraubt) verursacht mir mittlerweile erhebliche Muskelschmerzen im Abduktorenbereich. Ab wann kann diese Schraube (nur diese, nicht die eigentliche DHS) entfernt werden?

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 05.07.2021
Mir bitte mal die ersten Bilder nach op und die aktuellen schicken-das klingt nicht gut…
t.radebold@[Link anzeigen]
Grüße und gute Besserung aus der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau, Tobias Radebold

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ke56  sagt am 05.07.2021
Hallo Herr Dr. Radebold,
Sie bereiten mir mit Ihrer Antwort etwas Sorge. Ich habe Ihnen an Ihre EmailAdresse drei Bilder geschickt, da ich hier keine Möglichkeit dazu gefunden habe.
Viele Grüße

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 06.07.2021
Habe meine Mails kontrolliert… leider keine mail.
Vielleicht zu groß?
Versuchen Sie die bitte noch mal einzeln zu verschicken.

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ke56  sagt am 06.07.2021
Jetzt sollte die Mail da sein!

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 06.07.2021
Das scheint wider Erwarten knöchern fest zu sein… Aber das Problem entsteht durch die Einstauchung: das sogenannte Offset stimmt nicht mehr, dadurch verändern sich die Hebelarme der Pomuskulatur-diese muss deutlich mehr arbeiten und streikt dann-ebenso verändern sich die Druckverhältnisse im Hüftgelenk ungünstig….
Wenn der Leidensdruck entsprechend hoch ist, wird eine neue Hüfte die beste Lösung sein.
Ob es hilft, nur die Derotationsschraube zu entfernen? Einen Versuch ist es wert, aber sehr hoch schätze ich die Chance nicht ein.
Grüße und gute Besserung aus der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau, Tobias Radebold

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ke56  sagt am 06.07.2021
Danke für Ihre Einschätzung. Die stärkere Belastung der Gesäßmuskulatur ist tatsächlich spürbar. Ich versuche, dem durch entsprechenden Muskelaufbau entgegenzuwirken. Eine neue Hüfte ist für mich ultima ratio. Wie lange muß ich Geduld haben, natürlich bei viel Bewegung und Training, bis ich den voraussichtlichen bestmöglichen Endzustand erreicht habe? Eine Einschätzung ist natürlich schwierig, aber ist ein Jahr realistisch?
Noch eine andere Frage: Im Krankenhaus habe ich eine Patientin getroffen, bei der nach über einem Jahr postOp (auch DHS) und einen Monat nach der Metallentfernung eine Hüftkopfnekrose festgestellt wurde. Ist das ein zufälliges zeitliches Zusammentreffen oder ist ein Zusammenhang mit der Metallentfernung denkbar?

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