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MedizinforumForum für Orthopädie

vordere Syndesmose gerissen

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4 Beiträge - 1439 Aufrufe
?
TG1993  fragt am 15.01.2018
Hallo,
ich bin am 1.01. ausgerutscht und habe dabei mein rechtes Sprunggelenk verletzt, bin dann auch gleich zur Notfallambulanz, wo das Gelenk geröntgt wurde, kein Bruch aber Verdacht auf Syndesmoseruptur. Habe dann einen Cast zum ruhigstellen bekommen und sollte eine Woche später zur Kontrolle wieder kommen. Eine Woche später immer noch gleicher Verdacht, zur Abklärung dann ins MRT. bei der Besprechung wurde der vollständige Riss der vorderen Syndesmose dann bestätigt. es sollte das Band genäht werden und 2 Stellschrauben eingebracht werden. am Abend vor der OP rief der Operateur an, es Brauche nicht operiert werden, da sonst alles Stabil ist. zur Weiteren Behandlung solle aber 6 Wochen der Cast mit vollständiger Entlastung getragen werden.
Am Samstag bin ich dann auf der Treppe gestürzt und habe mich mit dem Betreffende Bein abgefangen. bin dann heute zur Abklärung wieder zur Notfallambulanz, da ich auch wieder mehr Schmerzen hatte. heute dann ein 3. Arzt meinte, da kann nichts passiert sein und ich brauche den Cast auch nicht mehr, habe dann eine Schiene verschrieben bekommen und soll dann ohne Krücken wieder ganz normal Belasten.
Habe dann auch zur abklärung beim Orthopäden einen Termin gemacht, der aber erst Ende nächster Woche ist. Wie soll ich mich in der Zwischenzeit verhalten? 3 Ärzte und 3 Verschiedene Meinungen
Hat jemand Tipps/Erfahrungen?
Vielen Dank im voraus

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 16.01.2018
Genau genommen hat aus meiner Sicht bisher keiner recht: auch das mrt ist nur eine statische Untersuchung-und damit nicht geeignet, Eine Instabilität nachzuweisen. Dies geht eigentlich nur durch eine Funktionsprüfung, z. B. Dem sogenannten Frik-Test: unter einem Bildverstärker (Röntgen) wird durch Aussendrehung Stress auf die Sprunggelenksgabel gebracht. Geht die Gabel auf, ist das Ganze instabil und gehört dann operiert. Ist sie stabil, dann nicht.
Grüße und gute Besserung aus der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau, Tobias Radebold

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 16.01.2018
Genau genommen hat aus meiner Sicht bisher keiner recht: auch das mrt ist nur eine statische Untersuchung-und damit nicht geeignet, Eine Instabilität nachzuweisen. Dies geht eigentlich nur durch eine Funktionsprüfung, z. B. Dem sogenannten Frik-Test: unter einem Bildverstärker (Röntgen) wird durch Aussendrehung Stress auf die Sprunggelenksgabel gebracht. Geht die Gabel auf, ist das Ganze instabil und gehört dann operiert. Ist sie stabil, dann nicht.
Grüße und gute Besserung aus der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau, Tobias Radebold

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TG1993  sagt am 28.01.2018
Hallo, Danke für die Antwort,
ich bin in der Zwischenzeit bei einem Spezialisten gewesen, der nach gründlicher Untersuchung zum Entschluss kam, dass die Stabilität wie im anderen Sprunggelenk ist. Jetzt soll ich noch bis zur 6. Woche die Schiene tragen und dann kann ich auch vorsichtig wieder mit dem Sport beginnen. werde dann weiter berichten

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