Gelenkerguss

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Ein Gelenkerguss kann in praktisch jedem Gelenk vorkommen. Besonders häufig sind Knie-, Schulter- und Hüftgelenk betroffen.
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Ab einem gewissen Ausmaß ist der Gelenkerguss schmerzhaft. Die betroffenen Gelenke sind angeschwollen und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt.
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Nach einer ausführlichen Anamnese prüft der Arzt die Beweglichkeit des Gelenks. Mit den Händen lässt sich der Erguss meist ertasten.
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Im Ultraschall lässt sich der Erguss gut darstellen.
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Ist ein Ultraschall nicht ausreichend, kann der Erguss mit einer Röntgenuntersuchung oder Kernspintomografie diagnostiziert werden.
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Auch Zysten, Rheuma und Arthrose können ähnliche Symptome hervorrufen.
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Die Therapie richtet sich nach der Ursache. Zunächst wird das Gelenk mit einem leichten Druckverband ruhiggestellt.
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Des Weiteren können Medikamente Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen.
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Kühlende Umschläge helfen, die Schwellung zu reduzieren.
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Ein Gelenkerguss kann immer wiederkehren, daher ist es wichtig, die Ursache festzustellen. Ist der Auslöser behoben, ist die Prognose günstig.



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aktualisiert am 15.12.2020

Autoren
V. Kittlas Volker Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt
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