Gelenkversteifung, Arthrodese

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Wenn das Gelenk weitgehend oder völlig zerstört ist, wird eine Gelenkversteifung vorgenommen, um Schmerzen zu beseitigen

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Ist ein Gelenk sehr stark geschädigt und bestehen Schmerzen kann eine operative Gelenkversteifung sinnvoll sein. Die Versteifung verhindert jede Bewegung im operierten Gelenk, daher kommt sie nur dann zum Einsatz, wenn keine andere Therapie anschlägt.
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In der Regel ist das betroffene Gelenk so stark beeinträchtigt, dass es seine Funktion nicht mehr erfüllen kann und bei Bewegungen starke Schmerzen verursacht. Besonders bei Erkrankungen wie Rheuma oder Arthrose kann eine Gelenkversteifung sinnvoll sein.
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Bei der Diagnosestellung können in bildgebenden Verfahren Veränderungen erkannt werden. Bei Verdacht auf Rheumatoide Arthritis wird eine Blutuntersuchung durchgeführt.
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Die Operation zur Gelenkversteifung kann in Vollnarkose oder in Regionalanästhesie erfolgen. Zunächst wird der Gelenkraum eröffnet, Knorpel und anderes Gewebe wird entfernt, sodass die angrenzenden Knochen direkt zusammenwachsen können.
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Eine Gelenkversteifung ist endgültig und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Eine Bewegung an der Stelle des Gelenks ist nicht mehr möglich, jedoch lassen sich Schmerzen und schwerwiegende Gelenkschäden gut behandeln.



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aktualisiert am 30.11.2018

Autoren
V. Kittlas Volker Kittlas
Medizinischer Redakteur und Arzt
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