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Immer lauterer pulssycnhroner objektiver Tinnitus.

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56 Beiträge - 11825 Aufrufe
 
rnarcel  sagt am 23.01.2026
Hi liebe Leuts,
ich möchte mal wieder nach Jahren ein Update geben:
Inzwischen ist bei mir durch ein Felsenbein-CT auf beiden Ohren Otosklerose diagnostiziert worden sowie eine Bogengangsdehiszenz links. Inzwischen ist auch klar, weshalb ich so stark mit den Körperschallgeräuschen konfrontiert werde. Das Gehirn kompensiert die Schallleitungsstörung indem es mehr Gain auf die Knochenleitung gibt. Da bei mir allerdings anatomisch bedingt ein Gefäß direkt auf die Sigmoidplatte drückt, ist diese knöcherne Platte inzwischen schon ausgedünnt und überträgt die Strömungsgeräusche des Gefäßes direkt über die Knochenleitung auf das Ohr. Der Schwankschwindel kann durch die Otosklerose entstehen oder aber durch die SSCD links. Das weiß man noch nicht. Ich habe nun seit einigen Monaten auch mit dem linken Ohr Probleme. Hier gleiche Verlauf wie beim rechten Ohr. Die Hörkurve verschlechter sich nun auch links stetig. Leider ist es bis jetzt so langsam fortgeschritten, dass bis jetzt noch keine Seite operiert werden konnte. Ich hoffe, dass es bald so weit ist. Ich wünsche euch allen Gute Besserung!!!!

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Elisabeth-P-21  sagt am 24.01.2026
Hallo Marcel,
Ich habe da eine Frage zu deiner Bogengangsdehiszenz. Ist bei dir ein Loch in der Abdeckung des Bogengangs festgestellt worden oder ist die Abdeckung nur hauchdünn, so dass der Schall direkt ins Gehirn weitergeleitet wird und deshalb Körpergeräusche und der Puls im Ohr warnehmbar sind?
Ich hoffe, dass dir bald eine OP helfen wird.
Alles Gute und viele Grüße von Elisabeth

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rnarcel  sagt am 27.01.2026
Hi Elisabeth,
auf der linken Seite ist wohl ein kleines Loch. Rechts ist die Sigmoid Platte sehr ausgedünnt, allerdings im Moment noch intakt. Anatomisch bedingt habe ich ja beidseits einen Hochstand der bulbus jugularis. Dadurch drückt das Gefäß genau auf diese Platte und dünnt Diese aus. Ich habe auf dem rechten Ohr deutlich mehr Gefäßgeräusche. Allerdings sind die Symptome auf dem linken Ohr noch konfuser. Hörausfällle, die sich durch einen lauteren Geräuschimpuls für einen Bruchteil einer Sekunde, kurz komplett normalisieren und dann wieder "Zufallen", Geräusche verzerren lageabhängig etc... Ich habe allerdings nur selten Schwankschwindel und Autophonie auch nur seltenst, daher ist man sich auch noch nicht so einig, wie viel Einfluss die SSCD bei dem Ganzen hat. Ich habe allerdings in letzter Zeit oft einen unangenehmen Druck auf und unter den Augen. Dieses Zischen, welches du beschreibst, meine ich zu kennen... hört es sich an, wie ein weißes, hochfrequentes Zischen, welches durch Kaffee, Stress etc. auch in der Lautstärke verschieden ausgeprägt ist? Ich hätte nicht gedacht, dass mich das alles so lange begleiten wird und habe momentan auch wieder sehr stark damit zu kämpfen...Ich habe nun im Deutschen Hörzentrum Hannover einen Termin für die weiteren Behandlungsmöglichkeiten erhalten und hoffe, dass man hier jetzt demnächst mal wirklich eingreifen kann. Wie sieht es bei Dir mittlerweile aus ?

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rnarcel  sagt am 27.01.2026
Auf dem CT steht posteriore Bogengangsdehiszenz links: Das geht wohl öfter mit einem Hochstand der bulbus jugularis einher.

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Elisabeth-P-21  sagt am 28.01.2026
Hallo Marcel,
vielen Dank für deine Antwort. Auch bei mir wurde irgendwann einmal ein hochstehender Bulbus jugularis festgestellt. MRT und CT ergaben wörtlich "hauchzarte Abdeckung der Bogengänge". Ich vermute, dass ich daher das zischende Pulsieren in beiden Ohren ziemlich kräftig höre. Manchmal meine ich, je nach Luftdruck unterschiedlich stark. Da ich noch auf beiden Seiten einen Gefäßnervenkontakt zum Hör- und Gleichgewichtsnerv habe, werden die Umweltgeräusche und das Pulsieren rechts manchmal für 20 bis 30 Minuten so laut, als würde ich hinter einem startenden Jet stehen. Zum Glück wird es danach wieder wie vorher. Aber auch sehr unangenehm.
Übrigens pulsieren meine Augen ebenfalls im Herzrhythmus. Das heißt, ich sehe meine Umwelt sich leicht vor und zurückbewegend im Pulsrhythmus. Das wird unangenehm, wenn ich auf sich selbst bewegende Objekte schaue. Ein Neurologe erklärte mir einmal, dass es möglich sein könnte, dass sich das Pulsieren auf das Hirnwasser überträgt und dieses dann wieder die Augen triggert.
Leider schlage ich mich mit diesen quälenden, ich empfinde es im Moment wirklich nur noch als quälend, an Lautstärke zunehmendem zwischenden Pulsieren herum. Und das inzwischen seit 13 Jahren. Ich bin es leid, von Arzt zu Arzt und von MRT zu CT zu rennen. Ich hatte meinem Neurologen mal vorgeschlagen, mich in eine Uniklinik einzuweisen, damit man mehrdimensional nach den Ursachen suchen könnte. Aber das wird von den Krankenkassen nicht mehr finanziert. Zudem habe ich im Moment noch eine andere gesundheitliche Baustelle, die erst in Ordnung gebracht werden muss.
Hast du schon mal einen Arzt nach dem Druck auf deine Augen gefragt? Vielleicht drückt das Hirnwasser auf deine Augen. Auch diese Möglichkeit gibt es. Eine Bekannte hatte es mal. Muss bei dir allerdings nicht so sein, deshalb würde ich einen Arzt danach fragen.
Vielleicht erhältst du in Hannover ja endgültig eine Diagnose und bis damit endlich die doch sehr belastenden Probleme los. Die Klinik wurde mir auch schon einmal empfohlen. Nur liegt sie gerade mal nicht so ums Eck.
Lass mal von dir hören, wie es bei dir weiter gegangen ist. Unser Problem scheint ja wohl ähnlich gelagert zu sein und ich denke auch bei vielen anderen hier im Forum. Man ist ja für jede Info und für jeden Austausch dankbar. Ob wir wohl jemals diese Quälerei loswerden? Manchmal frage ich mich, wie es wohl ist plötzlich Stille um sich herum zu haben? Daran müsste man sich wahrscheinlich auch erst wieder gewöhnen.
Ich wünsche dir jetzt erst einmal alles Gute und viel Erfolg auf deiner Diagnostikreise.
Viele Grüße von Elisabeth

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rnarcel  sagt am 28.01.2026
Hi Elisabeth,
davon kommen mir doch einige Symptome bekannt vor...meine Augen zucken auch in stärkeren Phasen pulsabhängig, habe aber immer gedacht, dass sei normal....kannst du das zischende Geräusch denn durch Druck in Höhe des Ohrläppchens (in die Kieferhöhle drücken mit Finger) beeinflussen? Bei mir ist es auf jeden Fall dann weg, deshalb sind da wohl die Gefäße dran beteiligt) Meine Hoffnung ist ja noch, dass diese ganzen Geräusche wieder verschwinden, wenn das Ohr hoffentlich durch eine gelungene Stapesplastik wieder besser hört... aber viel mehr lese ich deinen Text und verstehe dich sehr gut...das Thema hat meine 20iger komplett eingenommen. Ich bin gestern 30 geworden und hätte niemals gedacht, noch immer damit beschäftigt zu sein...Mein Leben läuft deshalb drunter und drüber und die ganzen Termine sowie Fehldiagnosen (Hirntumor etc....) machen etwas mit Einem...ich bin nur noch auf Sparflamme unterwegs und sobald ich versuche, wieder richtig zu funktionieren, muss ich mir eingestehen, dass es nicht so funktioniert, wie ich es mir wünsche...Bei den meisten Praxisbesuchen wird man schräg angeschaut, wenn man seine Symptome schildert und muss gefühlt erst einmal dem Menschen im Kittel überzeugen, dass man diese Krankheit/Symptome wirklich hat. Immer wieder wird man zu dem/der Nächsten geschoben, zum Teil hatte ich Ärzte dabei, die mich belächelt haben und gesagt haben, sie würden mich gar nicht erst untersuchen, weil sie "Schnellchecker" seien und das sowieso nur Verspannungen sind... und alles wiederholt sich und Niemand legt sich fest. Da es auch keine sinnvolle digitale Akte gibt, muss man sich immer wieder wiederholen und es werden Untersuchungen doppelt und dreifach durchgeführt. Zudem wartet man teils ein halbes Jahr auf einen Termin, nur um dann nach 10 min wieder, ohne irgendwas erreicht zu haben, die Praxis zu verlassen. Immer wieder Lichtblicke, aber niemals findet man den Ausgang des Tunnels. Dazu kommt, dass die Symptome nicht jeden Tag gleich sind. An guten Tagen stellt man sein ganzes Gedränge bei Ärzten in Frage, an anderen könnte es nicht schnell genug gehen...Ich bin es so unglaublich leid, noch ein Wort über dieses Thema in den Mund zu nehmen und trotzdem passiert es natürlich fast täglich, mein Umfeld tut mir Leid, dass ich so damit immer wieder voll texte. Ich kann dich auf jeden Fall sehr gut verstehen....ich wünschte mir einfach, dass ich privat versichert gewesen wäre vor dem Start meiner Diagnose. Ich wünsche Dir und allen, die das hier lesen und sich angesprochen fühlen, alles, alles Gute!! Menschen, die einem sagen, man muss damit anfangen zu Leben, können nicht im Ansatz verstehen, womit man sich herumquält. Und das ist nicht böse gemeint gegenüber solcher Personen, ich denke, es ist nur logisch, dass man sich da nicht einfühlen kann, wenn man selbst nie Probleme dieser Art hatte. Bitte nicht aufgeben, ihr seid die Einzigen, die einschätzen können, ob da etwas nicht in Ordnung ist. GUTE BESSERUNG!

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