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MedizinforumForum für Orthopädie

Schmerzen nach Knieendoprothese

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327 Beiträge - 281570 Aufrufe
 
rosel  sagt am 07.12.2014
ich glaube kaum das eine punktion etwas nützen wird ,morgens geht es einigermassen und sobald ich einige schritte gelaufen bin ist mein Knie dick und es schmerzt.war am freitag zu einem knochenszintigramm.da wurde festgestellt das ich eine entzündung im knie habe ,desweiteren konnte der arzt sehen das ich dazu noch einen Bandscheibenvorfall im oberen lendenbereich habe,und eine entzündung der nebenhöhle .es war eine etwas langwierige untersuchung aber eine aufschlussreiche .nun weis ich zumindest woran ich bin jetzt habe ich nächste woche einen termin in der klinik und dort wird entschieden was wietergemacht wird ,da ich nicht dauerhaft humpeln will das geht auch auf mein anderes knie das jetzt auch anfängt probleme zu machen.
es kann doch nicht sein das ich nicht auftreten kann wenn ich einige zeit gesessen habe und extreme schmerzen beim laufen,kann noch nicht mal mit meinen enkelkinder sparzieren gehen

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molli13  sagt am 08.12.2014
ich habe auch weiter probleme nach einer knie tep im september 13.
die ärzte punktieren auch nicht gerne da immer bakterien eintreten können.
kühlen ist immer gut am knie wenn es weh tut.
meine enkel sind alle schneller als ich und mehr als 300 meter laufen kann ich gar nicht
weiß mir auch keinen rat mehr

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rosel  sagt am 09.12.2014
wenn das schon so lange ist ,haben sie mal eine andere meinung eingeholt .wenn man hier so liest heißt es immer wieder man soll sich durchbeissen auch wenn es weh tut aber irgendwann ist man auch therapiemüde und ist am ende seine kräfte auch emotional es geht an die substanz .es ist nicht für jeden einfach immer auf andere hilfe angewiesen zu sein und auch diese anzunehmen,wenn man immer selbstaändig seine sachen verrichtet hat
hoffe das es in graumer zeit ihnen besser geht und mein leidensweg nicht mehr lange in diesem zustand ist

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molli13  sagt am 09.12.2014
ja ich war auch schon bei einem anderen facharzt und der hat auch noch mal dran rumgeschnibbelt.
bin jetzt seid 16 monaten arbeitsunfähig und im januar soll es wieder aufgemacht werden.
die leute mit denen ich in der reha war haben alle keine beschwerden mehr.
zu meinem glück wohnen meine tochter und ich gleich tür an tür.
wenn man nur schmerzen hat ist es schwierig sich durch zu beissen
ich habe jetzt alles austherapiert und es bleibt nur noch die schmerzklinik was ich noch hinaus zögere.möchte einfach kein morphin nehmen

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 12.12.2014
Hallo Julia,

leider sehen wir relativ viele Patientinnen (die Mehrzahl sind tatsächlich Frauen),
die nach einer OP bei Patellaluxation nicht zurecht kommen. Bei den eher neueren OP- Techniken (wie z.B. der sog. MPFL-Plastik) stimmen manchmal die Ansatzpunkte der Sehnenplastik nicht ideal, dann kann die Knieschiebe auch nicht gut laufen.
Oftmals sehen wir aber Patienten, bei denen eher klassisch mit dem sog. lateral release und einer medialen Dopplung operiert worden ist, mit oft mäßigen Ergebnis.

Wichtig: bei einigen Patienten besteht eine nicht erkannte knöcherne Fehlstellung im Bereich Oberschenkel/Schienbeinkopf, die bislang nicht erkannt worden ist.

Ein paar Fragen:

-gibt es ein CT oder MRT von Ihrem Knie?
-Wenn ja, ist der sog. TT-TG-Abstand ausgemessen worden?

-haben Sie ein X-Bein oder eine verstärkte Innendrehung des Oberschenkelknochens (Bein läßt sich weiter nach Innen als nach Aussen drehen)

Haben Sie schon eine Arthrose im Knorpel hinter der Kniescheibe?

Von diesen Dingen hängt es ab, wie man am besten weitermacht.
Ein künstliches Kniegelenk (selbst wenn es "nur" die Gleitfläche hinter der Kniescheibe ist) halte ich in Ihrem Alter für äußerst fragwürdig, auf JEDEN Fall alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen, die gehen.

PS: Ob wir als Klinik für Ihr Problem zu empfehlen sind? Jedenfalls behandeln wir viele Patienten mit Patella-Tracking-Problemen, die woanders nicht zufrieden waren und wo wir es doch geschafft haben, die Sache zu verbessern)

LG und schönes Wochenende,

Tobias Radebold

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 12.12.2014
Hallo Greifkoch, zur bestmöglichen Klinik:

Die AOK veröffentlicht die Ergebnisse aller großen endoprothetisch tätigen Kliniken in Form von "Bäumchen" als Qualitätsmerkmal. Die AOK ist hier sehr genau, manche würden sagen pingelig...
Jedenfalls sprechen 3 Bäumchen bei Knieendoprothetik für eine sehr hohe Qualität.

Oder in den Qualitätsbericht einer evtl. in Frage kommenden Klinik auf der Homepage schauen, wie viel die so machen.
Ich denke, dass man die Sachen, die man häufig macht, wahrscheinlich routinierter macht als die, die man selten macht.

Grad Ihre Vorgeschichte spricht dafür, eine Spezialklinik auszuwählen-die sog. posttraumatische Arthrose (also nach Unfall) hat deutlich schlechtere Ergebnisse bei Endoprothetik als die sog. primäre Arthrose und gehört aus meiner Sicht in die Hand von Spezialisten.

Viele Grüße und schönes Wochenende,

Tobias Radebold

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molli13  sagt am 12.12.2014
Hallo Tobias,

es gibt ein MRT von meinem Knie und ich habe auch ein Implantat hinter der Kniescheibe.
Bevor ich das neue Gelenk bekam, hat man im CT am Bein etwas ausgemessen.
Bevor ich das Gelenk bekam hat man auch erst in die Kniescheibe gebohrt um zu schauen ob sich neuer Knorpel bildet. Dabei wurde auch mein Aussenminiskus repariert sowie meine Kniescheibe gerade gerückt. Sie war wohl schief, aber ich hatte da vorher keine beschwerden dran.Nach dieser ersten OP durfte ich dann 3 Monate lang mein Bein nicht belasten und saß daher im Rollstuhl.
Danach fingen meine probleme erst richtig an mit dem Knie.
X - Beine hatte ich nicht............aber seid dem neuen Gelenk dreht sich mein Bein immer nach aussen.Im moment bekomme ich Spritzen mit Cortison ins Knie

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 12.12.2014
Hallo Molli13,

Irgendwie ist bei Ihrem Knie der Wurm drin-so nach der Beschreibung sollte man auf jeden Fall einen schleichenden bakteriellen Infekt und/oder eine Lockerung einer der Komponenten ausschliessen.

Der sog. Goldstandart wäre eine Arthroskopie des Gelenkes mit Probenentnahmen der Gelenkinnenhaut aus unterschiedlichen Bereichen sowie eine Skelettszinthigrafie.

Ausserdem könnte man eine Ct Rotatinsmessung des Beines machen, um zu schauen, ob die Kompomenten in der richtigen Ausrichtung eingesetzt worden sind.

Das alles nur mit Vorbehalt-ne gute klinische Untersuchung von jemanden mit viel Erfahrung mit Wechsel- und Revisionschirurgie gehört natürlich auch dazu.

Viele Grüsse aus Hessisch Lichtenau,
Tobias Radebold

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molli13  sagt am 13.12.2014
Hallo Tobias,

leider ist bei mir der Wurm drinnen.
es wurde auch schon punktiert und es war kein nachweis für Bakterien vorhanden.
Allerdings sieht die Flüssigkeit in meinem Knie immer trübe aus.
Wieso Probeentnahme der Gelenkinnenhaut, was kann man daran erkennen?
Und was sieht der Arzt auf einem Skelettzinthigramm?
Ich habe mal eins vor 4 Jahren bekommen
Kann man beim öffnen des Knies auch erkennen ob die Prothese sich gelockert hat?
Wo finde ich eine Klinik die darauf spezialisiert ist?
Vielen Dank das sie sich die zeit nehmen mir zu antworten

Viele Grüsse aus Solingen
Heidi Lepenies

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 13.12.2014
Hallo Molli 13,
Manchmal lassen sich auch Bakterien, die vorhanden sind, nicht in dem Punktat nachweisen, sog. Falsch-negatives Ergebnis. Trübes Punktat klingt aber nicht so gut- ist mal die Zellzahl aus dem punktat bestimmt worden?

Die proben bei einer Gelenkspiegelung lassen sich vom patholgen unter dem mikroskop untersuchen, er kann dann mit einer besseren Sicherheit sagen, ob ein bakterieller infekt vorliegt oder eher ein Reizzustand.

Bei einer Spiegelung kann man eher nicht erkennen, ob die Prothese locker ist, dafür dient die Szinthigrafie.

Grüsse, Tobias Radebold

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molli13  sagt am 16.12.2014
Der OA aus der klinik möchte das Knie wieder öffnen und die Kniescheibe umklappen um zu sehen was dort los ist.
Im Juni ist das punktat mal untersucht worden und es gab keinen nachweis einer entzündung.
Was hat die Zellzahl denn zu bedeuten?
Und wenn es ein reizzustand ist was kann ich dagegen unternehmen?
Und egal in welcher richtung ich das knie bewege es knackst nur noch.
Wenn ich versuche die treppe normal runter zu gehen, knickt mir das knie weg.
Soll ich mich nun noch mal unters messer legen oder was raten sie mir?
lg heidi

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rosel  sagt am 16.12.2014
hallo,also bei mir wurde nicht punktiert es wurde letzte woche ein Knochen szintigram gemacht da wurde fetgestellt das ich eine schwere Artritis im Knie habe und diese käme von der Kniescheibe die soll nun geglättet werden oder so keine ahnung ich weis nur das meine Narbe aufgemacht wird und das ich ca 1 Woche Klinikaufenthalt mit anschliesender Reha .aber das alles erst im neuen Jahr da ich Weihnachten zu Hause verbringen will.Ich muß halt die Schmerzen aushalten und mein Knie so gut es geht schonen

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 16.12.2014
Hallo Molli13,

die Höhe der Zellzahl im Gelenk spricht ab einem gewissen Wert für eine chronische Infektion. Dies ist zwar nicht 100%, ist jedoch in Ergänzung zum klinischen Befund und anderen Untersuchungen (Röntgen, Blutwerte, Skelettszinthigrafie) eine gute Ergänzung.

Für mich klingt dieses "Wegknicken" so, als ob Ihr Knie vielleicht in Beugung von der Bandführung her nicht stabil ist. Das Schauen hinter die Kniescheibe kann sinnvoll sein, wenn es hinter der Kniescheibe Schmerzen gibt (insbesondere beim Treppensteigen), ob eine den Schmerz verursachende Retropatellararthrose angehen zu können oder eine gelockerten Ersatz der Kniescheibengelenkfläche festzustellen (wenn die Kniescheibe schon so versorgt worden ist.

Sollten jedoch die Bandspannung des Problem sein, wird man damit allein nicht weiterkommen; hier müsste dann (wenn ohne OP nichts geht) das Polyethylen-Inlay des Knies durch eine höheres ausgetauscht werden, um so die Bänder wieder zu straffen. Im schlimmsten Fall muss man Komponenten des Knie oder gar das ganze Knie wechseln.

Guter Rat ist ohne klinische Untersuchung schwer zu geben, sorry.

Grüsse aus Hessisch Lichtenau, Ihr Tobias Radebold

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molli13  sagt am 16.12.2014
Hallo Tobias,
ich habe ein neues komplettes Kniegelenk und hinter der Kniescheibe ist auch schon ein Implantat.Das war im september 13.
Im Juni 14 wurde das Inlay schon erneuert da die bandführung zu locker war.Das Inlay wurde schon vergrößert.
Die Schmerzen sind erst aufgetreten nachdem ich damit umgeknickt bin.
Es kann doch nicht sein, das es schon wieder gewechselt werden muß
Und wenn es tatsächlich eine chronische sache ist, muß ich dann mit den schmerzen leben?
Ich habe angst das es mit dem Knie nie wieder richtig wird.

lg heidi

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molli13  sagt am 16.12.2014
Hallo Rosel,
hast du denn ein komplett neues kniegelenk schon bekommen?
das glätten hinter der kniescheibe kenne ich zu genüge hat aber auf dauer nichts gebracht.
meine narbe soll jetzt das 4. mal aufgemacht werden aber auch ich warte das neue jahr erst mal ab

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rosel  sagt am 16.12.2014
Hallo molli13 ,ja ich habe dieses Jahr ende April ein neues Gelenk bekommen,davor hatte ich 3 Spiegelungen gehabt da mein Knie nach einem Sturz nicht besser wurde.Damals hatte ich mir einen Einbruch am Tibiakopf zugezogen das war ende Februar 2013.
bei der 3.Spiegelung wurde dann festgestellt das mein Knorpel so stark geschädigt ist und nur ein neues Gelenk abhilfe schafft.da dachte ich wenn das gemacht ist habe ich endlich Ruhe aber scheinbar ist mein Leidensweg noch nicht zu ende
Wenn ich mehr als 500 meter laufe merke ich richtig wie mein Knie anschwillt und ich kaum noch auftreten kann, aber meine Prothese sitz richtig laut Röntgenbild.
werde im Januar die OP durchführen lassen danach wieder 3 Wochen Reha und ich bin guter hoffnung das es dann nur noch bergauf gehen kann.

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Anna1234  sagt am 04.06.2015
Hallo, ich habe mit interesse die Beiträge in diesem Block gelesen, habe auch schon selbst eine Frage gestellt aber erhalte dort leider keine Antwort. Hier waren viele mit Erfahrungen, wäre schön wenn wer berichten kann wie es bei ihm jetzt ist bzw. ne Idee hat.:)
Meine Mutter ist 49 Jahre und hat nnun innerhalb von knapp eineinhalb Jahren die zweite Knie-TEP hinter sich. Die erste hatte sie leztes Jahr (März 2014) anfangs war alles super sie ist knapp 4 Wochen nach der OP zur Reha gefahren und hatte super Ergebinisse keine Probleme mit Beugung oder Streckung. Nach gut 3-4 Monaten fing es an das sie schmerzen hatte keine langen Strecken mehr laufen konnte und das Gefühl hatte das ihr die Stabilität fehlt. Muskelaufbau und Krankengymnastik liefen weiter. Die Ärzte haben lediglich geschaut ob die Beugung stimmt und gemeint alles andere bringt die Zeit. Trotz beschwerden ist sie im September wieder arbeiten gegangen.
Nachdem es nicht besser wurde waren wir in verschiedenen Kliniken darunter Hannover und Göttingen und haben sie da vorgestellt auch mit der befürchtung das die Prothese locker sein könnte. Im Dezember hat der erste Arzt die Vermutung geteilt, sodass sie dieses Jahr im Februar in der Uniklinik Göttingen die zweite Knie-TEP bekommen hat( zu dieser Zeit konnte sie nicht mehr als ein paar Minuten laufen und die Prothese war so locker das sie beinah rausgefallen wäre bei der OP).
Die OP ist nun auch wieder 4 Monate her, nachdem sie diesmal nach der OP streng 1 Woche Bettruhe hatte und auch in der Reha geschont wurde nicht viel machen durfte war es anfangs auch gut. Aber auch nur anfangs. Der Momentane stand sieht so aus das sie Strecken die außerhalb des Hauses liegen ohne Gehhilfen nicht tätigen kann ihr das Schienbein schmerzt (auf Druck und auch so beim laufen) und sie wie Stromschläge bekommt die seitlich am Schienbein lang laufen, wobei ihr das Bein wegrutscht sodass sie halb fällt. Sie macht Reha-Sport, Krankengymnastik und geht zur Massage. Beugung und Streckung ist alles gut. Bei der Kontrolle wurde dies angesprochen und auf drängen das Knie geröncht die Prothese sei aber fest. Die Idee des Arztes es könnte der Ischias-Nerv sein. Heute war sie dann im CT wo die Wirbelsäule angeschaut wurde. Aber auch da ist alles gut, also ist der Ischias raus (vorerst).
Hat wer ähnliche Beschwerden oder Erfahrungen und eine Idee was es seinkönnte bzw. was man noch ausprobieren kann untersuchen kann oder wo man sich noch vorstellen kann.
Bin für jede Antwort dankbar.

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ak50  sagt am 04.06.2015
Hallo Anna1234,
evtl. sollte die Hüfte untersucht werden. Nach meiner Knie-TEP rechts bekam ich Schmerzen am linken Bein über dem Knie. Ich hätte nie an die Hüfte gedacht. Der Arzt stellte dann fest, dass ich durch die jahrelange Fehlbelastung eine Arthrose in der gegenüberliegenden Hüfte habe. Ich bekam 6 Hyaluron-Spritzen und bin seit 1 1/2 Jahren beschwerdefrei.
Vielleicht hilft der Tipp.
Angelika

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Anna1234  sagt am 05.06.2015
Hallo Angelika,
das ist interessant. Am 15. ist der nächste Aezt Termin ich sammle alles und gebe das weiter. In der Hoffnung das endlich die Ursache gefunden wird. Vielen Dank und schöne Grüße Anna

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Iris59  sagt am 05.06.2015
Ach ich habe das gleiche Problem mir wurde im August 2013 rechts ein vollzementirtes Achsengeführtes Knie TEP eingesetzt. Hatte aber immer Schmerzen beim gehen stehle liegen. Ach wird das Knie warm und dick. Mir wurde im August 2014 angeraten mir die Kniescheibe mit Kunststoff hinterlegen zu lassen oder mir mein Knie versteifen zu lassen .Ich habe mir die Kniescheibe machen lassen. Aber meine Probleme sind nach wie vor die gleichen.
War jetzt wieder bei meinem Arzt der hat mir eine Überweisung in die BG Ludwigshafen zu einem Facharzt für TEP Austausch gegeben.
Habe leider erst am24.8.2015 einen Termin bekommen.
Das bedeutet wieder warten.
Ich habe auch schon eine Schmerz Therapie hinter mir außer das ich fast nur geschlafen habe und ich nicht mehr Wuste was ich tat ist nichts Passiert.
Habe jetzt große Hoffnung das mir endlich ein Arzt helfen kann.
Ich war schon in einigen Krankenhäuser zur Untersuchung und es heist immer alles in Ordnung.
Ich wünsche manchmal den Ärzten nur einen Tag mit Schmerzen und das 24 Stunden.
So das man nicht mal Schlafen kann.
Was ich allein schon am Tabletten genommen habe.
So das meine Nieren nicht mehr in Ordnung sind.
Ich habe schon eine halbe Apotheke in mir.

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Renrew17  sagt am 30.06.2015
Hallo hier im Forum. Stehe -wie wohl viele- vor einer Knieendoprothese, da ich wegen einer "schwere laterale Pangonarthose im gewichtstragenden Anteil des Kniegelenks ist der Knorpel total verschwunden" zwischenzeitlich zwar beim Laufen keine, dafür beim Treppensteigen, Sitzen, Autofahren und beim Schlafen umso mehr Schmerzen habe.Es stellen sich für mich folgende Fragen:

welche Klinik- im lt. Werbung sind sie alle "super".Die Schoen-Kliniken bieten
sogar minimal-invasiven Eingriff an (was ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen
kann) wer hat diesbezüglich Erfahrung?
welches Verfahren -Die ARCUS Klinik (und andere auch) neues Verfahren
(VISIONAIRE) gibts wohl auch von anderen Herstellern künstliches Kniegelenk nach Maß aus dem 3D-Drucker. Hat jemand diesbezüglich Erfahrung?

Wäre dankbar für Rückmeldung bei entspr. eig.Erfahrung oder bei Bekannten.

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 30.06.2015
@Renrew17:
Hallo Renrew,

zu der Frage, welche Klinik gut ist: letztlich glaube ich, dass jede Fachklinik diesen Eingriff mit gutem Ergebnis leisten kann. Allerdings sehen wir durch die zusehens höhere Zahl von Belegärzten und kleineren Allgemeinkrankenhäusern (die alle auch etwas von dem lukrativen Kuchen abhaben wollen) auch mehr nicht befriedigende Ergebnisse, teilweise auch richtig schlechte...
Natürlich kochen alle (auch wir) nur mit Wasser, aber gerade wenn es doch ein etwas kniffligeres Knie ist (uns Ihres klingt ein wenig danach, weil laterale Arthrose; spricht für ein X-Bein) ist man sicherlich da am besten aufgehoben, wo man so etwas täglich macht und auch die notwendigen Rückzugsmöglichkeiten hat. Gerade bei X-Bein-Arthrosen kann es Probleme machen, das Knie bei den (schon ausgelutschten) Bändern stabil zu bekommen-dann ist es gut, wenn man für den Fall der Fälle auch ein sogenanntes achsgeführtes Knie in der Hinterhand hat (und auch genügend Erfahrung, es einzusetzen!)

Eine gute Möglichkeit stellt die AOK zur Verfügung: Sie bewertet die Kliniken anhand von vielen Daten nach Qualität (so auch bei Knieendoprothetik). Wenn Sie hier in einem Bereich drei "Bäumchen" sehen, spricht das sehr für die Qualität, wenn Sie weniger sehen, eher dagegen.

Zum den sogenannten patientenindividualisierten Knieprothesen:
Ja, auch wir setzen solche Knie ein, und versprechen uns Vorteile in der sogenannten Standzeit, also wie lange die Prothese fest sitzt. Wissen tut es tatsächlich keiner; dies werden erst die Daten des Endoprothesenregisters Deutschland (oder der vergleichbaren Register) zeigen. Soweit mir bekannt ist, bestehen die größten Erfahrungen im Moment die einem Knie der Firma ConforMis, ("itotal", "iduo", etc).
Dies ist nicht als Produktwerbung gemeint; hier gibt es aber seit ca. 8 Jahren Erfahrungen, die bislang positiv ausfallen. Tatsächlich läuft der Vorgang so, dass vom gesamten Bein ein CT angefertigt wird, die Daten werden via sicherer Datenleitung nach Amerika versendet und das Knie dann (hoffentlich) optimal geplant und angefertigt. Dies dauert ab CT so ca. 6-8 Wochen. Tatsächlich stammt im Moment auch nicht Knie selbst aus dem 3-D Drucker, sondern lediglich die (auch individuellen) Schnittschablonen.
Unsere Erfahrungen mit diesem Knie sind gut:
-man opfert weniger eigenen Knochen
-das Knie sitzt wirklich annähernd perfekt
-tendenziell sind die Patienten schneller bei einer besseren Beweglichkeit

Nachteile:
-geht nicht für jedes Knie, insbesondere stärkere Achsabweichungen (über ca. 15° O- oder X-Bein sowie 15° Streckhemmung) kriegt man nicht sicher stabil und macht es lieber mit einem Standardknie
-keiner weiss im Moment wirklich, ob die Standzeit besser ist, werden wir erst in ca. 10 Jahren wissen
-ist teuer, wobei die Krankenkassen sehr unterschiedlich damit umgehen


Zu dem Minmalinvasiven:
Halte ich am Knie auch für nicht soooo entscheidend. Dass ein erfahrener Operateur versucht, Hautschnitt und "Flurschaden" in der Tiefe gering zu halten, ist klar (Er muss ja auch wieder zunähen...) Aber auf biegen und brechen um jeden Millimeter (zuungunsten der Übersicht) zu kämpfen, halte ich nicht für zielführend.

So, genug der Worte. Wenns interessiert, kann ich auch mal was zum Thema Nickelallergie bei Endoprothetik schreiben, hier besteht auch eine ziemlich große Unsicherheit.

Grüsse aus dem Endoprothetikzentrum Hessisch Lichtenau,
Ihr Tobias Radebold

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Renrew17  sagt am 30.06.2015
Hallo Herr Radebold, danke für die kurzfristige und ausführliche Rückantwort.Die Frage bzgl. der "ausgelutschten Bänder" lässt sich wohl erst bei der Operation beantworten.Was ist dann mit der extra in Amerika angefertigen Prothese und den Kosten hierfür? Selbst als Privatversicherter stellt sich mich mir diese Frage. Ist die "VISIONAIRE" der Fa. Smith & Nephew in Marl neu auf dem Markt?

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Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 30.06.2015
Hallo Renrew17,

ein erfahrener Untersucher/Operateur kann Ihnen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon vor dem Eingriff sagen, ob er ein achsgeführtes Knie brauchen wird oder nicht-ich bin mit ca. 500 Endoprothesen in unserem Haus zwar sicher relativ erfahren, habe aber noch zwei Kollegen, die deutlich mehr operiert haben und über 500 Knie eher lächeln...

Aber auch habe mich mich in den letzten Jahren nicht mehr mit meiner Einschätzung geirrt.

Visionaire gibt es soweit ich weiss seit 2010 und ist kein individualisiertes Implantat, sondern nur individualisierte Schnittblöcke. Das bedeutet, die Prothese ist ein Standardimplantat, und nur die Sägeschnitte werden individuell vorgeplant und die Blöcke hierfür angefertigt.

Ich sehe hier nicht wirklich die großen Vorteile gegenüber dem normalen Instrumentarium.

Zu den Kosten-bislang haben wir bei den Privatkassen keine Probleme mit der Kostenübernahme gesehen-läßt sich aber sicher im Vorfeld herausfinden. Ein Nebenaspekt-es gibt von Conformis auch Prothesen, die nur den inneren Gelenkteil und die Gleitrinne der Kniescheibe nachbilden (falls aussen noch alles in Ordnung ist) Und umgekehrt auch die Möglichkeit, nur den äußeren Teil und die Gleitrinne zu ersetzen. (Falls der jeweils andere Teil noch in Ordnung ist). Heisst dann iDuo.

In so einer Situation sehe ich auf jeden Fall einen Vorteil dieses Knies, da man hier mit einem Standardimplantat immer ein gesundes Gelenkteil mit "opfert", da man ihn zwangsweise mit überkront.

Kleine Randbemerkung: Als Privatpatient werden sich alle darum reissen, Sie zu operieren.
Vielleicht bin ich also der Letzte der Sie dies nochmal fragt:

Ist die konservative Therapie schon ausgeschöpft? Haben Sie von Krankengymnastik, Einlagen, Bandagen etc. schon die Nase voll? Haben Sie alternative Therapieformen ausprobiert (Ernährungsberatung, Homöopathie, etc.)?

Letztlich ist Endoprothetik zwar eine ganz gute Möglichkeit, aber wenn Sie in diesem Thread nachlesen, gibt es auch viele unzufriedene Patienten-und dann ist es auf einmal eine Einbahnstrasse...

Ein bisschen Eigenwerbung für uns muss ich dann doch machen:

Bei uns herrscht die seltene Situation, dass die drei Ärzte, die Privatpatienten in meiner Abteilung behandeln, eine Pauschale vom Krankenhaus erhalten. Das bedeutet, egal wie wir Sie beraten, es wirkt sich nicht auf unseren Kontostand aus. Ich halte dies für einen echten Vorteil für unsere Patienten, da wir Sie so viel freier und zwangloser beraten können.

Wenn Sie also weiterführenden Beratungsbedarf haben, können wir auch gern mal gemeinsam Ihr Knie und die schon vorhandene Diagnostik ansehen und danach beraten, was sinnvoll sein könnte.

Grüsse, TR

(PS: Sie haben insofern Glück, dass ich heute nicht in der Klinik bin und operiere, insofern hab ich mehr Zeit für ausführliche Antworten)

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Ellen56  sagt am 30.06.2015
Mir wurde nicht vor der OP gesagt was ich für ein Knie TEP brauche.
Mir wurde nur gesagt das sie das erst wärmend der OP Entscheiden.
Ich habe seid September 2014 habe ich 2 mal die Woche KG und Lymphdrainage 45 Minuten.
Habe Einlagen seid 2013
Schmerztherapie jede menge Tabletten.
gehe 4-5 mal in der Woche in ein Sportstudio
Habe seid 2013 45kg abgenommen in der Hoffnung es hilft.
War schon wegen einer 2 Meinung in Heidelberg in der Artos Klinik
In Heidelberg in der TEP Ambulanz
Lorch in der Schön Klinik
In Pforzheim in der Argus Klinik
Bei 2 Orthopäden
Aber bis jetzt ohne Erfolg.
Mein Bein wird immer noch warm immer Schmerzen egal was ich mache.

Iris59
Ich bin mit meinem Latein am Ende.

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