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MedizinforumForum für Orthopädie

Chopart Gelenk Verletzung, Abrissfrakturen

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3 Beiträge - 1713 Aufrufe
?
G.Nervt  fragt am 06.12.2017
Hallo,

mir wurde eine Chopart Gelenk Verletzung und eine Abrissfraktur Processus anterior calcanei des Ligamentum bifurcatum und des Talonavikulargelenkes diagnostiziert, ausserdem spricht ein knöchernes Fragment (Os naviculare) für eine Abrissverletzung der dorsalen Kapsel des des Talonavikulargelenkes.
Fraktur im Bereich des Calcanei lt. MRT, bzw. Bone bruise in Talus und Calcaneus.

Diese Verletzungen wurden erst festgestellt, als das Distorsionstrauma bereits sieben Wochen ALT war. Die ersten vier Wochen wurde das Sprunggelenk weder ruhiggestellt noch entlastet, im Gegenteil ziemlich stark belastet, soweit es schmerzfei möglich war. Seit drei Wochen wird der Fuss ohne Ruhigstellung entlastet, nach MRT Befund.

Von einer Operation wird im Moment abgesehen.
Weiss aber nicht, ob es deswegen ist, weil alle Knochen regelgerecht stehen oder ob es für eine ohnehin OP zu spät ist.

Mit Schmerzen beim Aufbelasten und lebenslänglichen Folgen (Arthrose Kapselverletzung) kann ich lt. Arzt rechnen.

Wie stehen die Chancen erfahrungsgemäss, dass diese Verletzungen ohne weiteres ausheilen?
Ich bin sehr sportlich und das Nichtstun(können) nervt.
Gruss G.

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G.Nervt  sagt am 04.03.2018
Hallo Herr Dr. Radebold,

inzwischen habe ich den Fuss einige Wochen voll belastet (ausser Springen, Joggen, Zumba etc.) und auch Stabilitätstraining gemacht.
Wegen anhaltender leichter Schmerzen bei Supination und Dorsalexentension unter Belastung (ca. fünf Grad fehlen noch zur vollständigen Beweglichkeit), Gefühl von Verspannungen Richtung Mittelfuss und Vorfuss hauptsächlich lateral, einer noch vorhandenen leichten Schwellung usw. hatte ich jetzt nochmals ein MRT.

Beurteilung: Knochenmarködem am Processus anterior calcanei ohne Nachweis einer persistierenden Frakturlinie.

Allerdings ist lt. Arzt das Ligamentum bifurcatum nicht mehr in der richtigen Lage am PAC angewachsen.
Da eine Op am PAC keinen sicheren Erfolg verspricht, die Sache evtl. aber auch verschlechtern kann, sehen wir im Moment von einer Op ab.
Es wird ein weiterer konservativer Behandlungsversuch (Gehhilfen, Aircastschuh) für sechs Wochen unternommen, um das Ödem zu Heilen.

Nun meine Frage:
Ich gehe davon aus, dass das Knochmarködem erst nach der Aufbelastung durch die Fehlstellung und der daraus resultierenden Fehlbelastung, falschen Achsen und Winkeln entstanden ist?
Ich befürchte nun, dass auch wenn sich das Ödem jetzt wieder zurückbildet, ich in drei Monaten wieder an der gleiche Stelle stehe?
Oder stabilisiert sich der Calcaneus und es bleiben leichte Beschwerden, die jedoch weiter zu keinen Schädigungen führen? Ist Vollbelastung (Joggen, Bergsteigen) so in Zukunft möglich?
Gerne stelle ich Bilder zur Verfügung.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort
LG

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I.M.  sagt am 10.02.2022
Hallo G.Nervt,
Ich habe fast das gleiche Problem und leide unter ständigen Schmerzen. Ich dehne mich, mache Stabil-Übungen, aber nichts mag wirklich helfen und die Ärzte und sonstigen Therapeuten wissen auch nicht wirklich weiter.
Wie geht es dir mittlerweile?
Hast du eine Verbesserung / Lösung erzielen können?
In Hoffnung
I.M.

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