Diarrhoe, Durchfall

Lesezeit: 5 Min.

Diarrhoe tritt bei unterschiedlichen Störungen in Erscheinung

©
Diarrhoe ist die Bezeichnung für Durchfall. Durchfall hat der, der häufiger als dreimal täglich Stuhlgang hat. Zugleich weist der Stuhl einen hohen Wasseranteil auf (mehr als 75 Prozent).
©
Durchfall kann banale Gründe haben - es können aber auch Erkrankungen hinter einer Diarrhoe stecken. Durchfall kann durch Infektionskrankheiten im Magen-Darm-Trakt, durch Bakterien, Viren, Parasiten oder einer Grunderkrankung wie Morbus Crohn auftreten. Ebenso können Medikamente Durchfall verursachen.
©
Betroffene mit Diarrhoe leiden meist unter einem wiederholten, manchmal unbeherrschbaren Stuhlgang. Ein schwerwiegendes Problem kann der Flüssigkeits- und Elektrolytverlust darstellen, den der Abgang von viel wässrigem Stuhl mit sich zieht.
©
Menschen mit besonderem Risiko, wie Säuglinge oder ältere Menschen, sollten bei Durchfall einen Arzt aufsuchen. Der Stuhl kann im Labor auf Krankheitserreger untersucht werden.
©
Bei länger bestehendem Durchfall oder dem Verdacht auf eine schwere Grunderkrankung kann eine Magen- oder Darmspiegelung sinnvoll sein.
©
Die Behandlung von Diarrhoe beinhaltet vor allem den Ausgleich von Flüssigkeitsdefiziten. Eine medikamentöse Therapie sollte immer vom Arzt abgesprochen werden, da diese bei Infektionen die Ausscheidung der Krankheitserreger behindern kann.
©
Zur Behandlung von Durchfall werden oft Bananen und Reis empfohlen. Diese können am ersten Tag genommen werden - danach sollte auf eine ausgewogenen Ernährung umgestellt werden. Bananen und Reis liefern nicht die nötigen Vitamine, Proteine, Fette und Mineralien, die der Körper braucht.
©
Joghurt hilft manchen Menschen, den Durchfall schneller zu überwinden. Einige Studien zeigen, dass Joghurt auch vor einem Antibiotika bedingten Durchfall schützt. Dagegen verschlechtert Koffein (in Kaffee oder Tee) den Durchfall und sollte vermieden werden. Koffein wirkt auf den Darm stimulierend und beschleunigt die Verdauung.
©
In den meisten Fällen verschwinden die Symptome nach einigen Tagen wieder, ohne dass es zu weiteren Komplikationen kommt. Jedoch sollte besonders auf den Ausgleich von Elektrolyten und Flüssigkeit Wert gelegt werden.



 Mehr zum Thema

Letzte Aktualisierung am 01.02.2018.

War dieser Artikel hilfreich?
Bewerten
5 von 5
1 Stimme
TeilenTeilen
Mehr
Arztsuche

Ärzte
Portrait Dr. Jan Dirk Wolff, Medical Harmonie, Klinik für plastische und ästhetische Chirurgie, Werl, Plastischer Chirurg Dr. J. Wolff
Plastischer Chirurg
in 59457 Werl
Portrait Dr. med. Petra Berger, Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Frankfurt, Plastische Chirurgin Dr. P. Berger
Plastische Chirurgin
in 60528 Frankfurt
Prof. Dr. med A. Hofmann
Plastischer Chirurg
in 89073 Ulm
Alle anzeigen Zufall