Logo MEDPERTISE
MEDPERTISE
Login
  • Fachgebiete
    • Augen
    • Chirurgie
    • Frauen
    • Hals-Nase-Ohren
    • Haut
    • Herz
    • Innere Medizin
    • Mund-Kiefer-Gesicht
    • Nerven
    • Orthopädie
    • Psyche
    • Urologie
    • Zähne
  • Symptome
  • Krankheiten
    • Augenkrankheiten
    • Frauenkrankheiten
    • Hautkrankheiten
    • Herzkrankheiten
    • HNO-Erkrankungen
    • Innere Erkrankungen
    • Neurologische Krankheiten
    • Orthopädische Krankheiten
    • Psychische Krankheiten
    • Urologische Krankheiten
    • Infektionen
    • Krebs
  • Diagnose
    • Blutwerte
    • Augenuntersuchungen
    • Gynäkologische Untersuchungen
    • Herzuntersuchungen
    • HNO-Untersuchungen
    • Untersuchungen der inneren Organe
    • Orthopädische Untersuchungen
    • Radiologische Untersuchungen
    • Urologische Untersuchungen
  • Therapie & Operation
    • Therapien von A-Z
    • Operationen von A-Z
    • Ratgeber Operation
    • Allgemeinchirurgie
    • Augenoperationen
    • Gefäßchirurgie
    • Gynäkologische Operatioenn
    • Handchirurgie
    • Herzchirurgie
    • HNO-Operationen
    • Neurochirurgie
    • Orthopädische Operationen
    • Plastische Chirurgie
    • Thoraxchirurgie
  • Themen
    • Interviews mit Experten
    • Alternative Medizin
    • Traditionell Chinesische Medizin
    • Ernährung
    • Reisemedizin
    • Schwangerschaft und Geburt
    • News
    • Videos
  • Experten-Forum
  • Ärzte
    • Arztsuche nach Fachgebiet
    • Arztsuche nach Stadt
    • Für Ärzte: Neuer Arzteintrag
  • Folgen Sie uns:  Youtube
Menü Menü
MedizinforumForum für Orthopädie

Nach Treppensturz Knochenmarködem am plantaren Gelekrand des Talus...

Thema abonnieren Jetzt Frage stellen
31 Beiträge - 28027 Aufrufe
?
mrs-noname  fragt am 29.04.2015
Hallo,

am Sa. 14.03.15 bin ich ein paar Stufen einer Außentreppe (Beton) heruntergefallen. Nach dem Sturz hatte ich starke Schmerzen im linken Fuß und konnte kaum auftreten. Zuhause habe ich dann den Fuß gekühlt und mit Schmerzgel eingerieben.
Nachdem es am So. noch nicht besser war, bin ich zum allgemeinmedizinischen Notdienst gegangen. Kurze Untersuchung, anschließend einfacher Salbenverband und die Empfehlung am nächsten Tag zum Orthopäden zu gehen.
Mo. 16.03. Röntgenaufnahme beim Orthopäden Diagnose "Nicht gebrochen, Sprunggelenk verstaucht u. Bänder überdehnt, das ist in einer Woche wieder gut. Schmerzmittel nicht nötig!" Zinksalbenverband für 2 Tage bekommen, anschließend selber 2x tägl. Schmerzsalbenverband angelegt.
Für eine Woche krankgeschrieben.
Fr. 20.03. Anruf beim Orthopäden da keine Besserung, Termin erst für Montag bekommen.
Mo. 23.03. "Fuß müsste eigentlich wieder OK sein!" (Aussage vom Arzt) Da ich ihn davon überzeugen konnte, dass keine Besserung eingetreten war Überweisung zum MRT bekommen. Termin erst in 10 Tagen.
Krankgeschrieben bis einen Tag nach MRT, dann wieder Termin bei Orthopäde.
01.04. MRT des Sprunggelenks links:
"Mittelgradig signalintensives Knochenmarködem am plantaren Gelekrand des Talus in der Articulatio talonavikulare mit kleiner konkaver knöcherner Impression. Vermutlich knorpelige Verbindung des nach dorsal verlängerten Os naviculare mit dem Kalkaneus, aus Navicularseite ebenfalls leicht ödematöses Knochenmarksignal. Intakte Außenbänder und Syndesmosen. Keine osteochondralen Läsionen, kein Gelenkerguss."
Beurteilung:
"Umschriebener bone-bruise des plantaren Gelenkrandes im Taluskopf sowie auch im posteromadialen Abschnitt des Os naviculare bei vorliegender kalkaneonavikularer Koalition, vermutlich als Synchodrose.“
- Ich hoffe dass ich alles richtig abgeschrieben habe.
02.04. Orthopäde: nach Sichtung der Bilder und des Befundes “Im Fuß ist alles gestaucht und da gibt es Wasseransammlungen vom Sturz“ Krücken verordnet, Fuß mit max. 20kg belasten, krankgeschrieben bis 17.04.
16.04. Orthopäde: da keine Besserung (aber zusätzlich Schmerzen im rechten Fuß), zusätzlich zu den Krücken VACOpedes Stiefel verschrieben. Infolge dessen auch Thrombosespritzen und auf wiederholte Nachfrage meinerseits auch Schmerzmittel (IBU600 2x tägl.) verschrieben.
Krankgeschrieben bis einschl. 04.05.

Und nun meine Fragen:
Ist die Aussage vom Orthopäden (Im Fuß ist alles gestaucht und da gibt es Wasseransammlungen vom Sturz) die Übersetzung vom Befund?
Wie lange dauert sowas im Schnitt? Ich sitze jetzt die 7. Woche auf dem Sofa und lege die Füße hoch, ich werde noch verrückt! Kann man irgendetwas machen damit es zur schnelleren Heilung kommt? Mein rechter Fuß schmerzt schon fast so schlimm wie der linke, ich weiß gar nicht mehr, wie ich gehen soll. Mein Orthopäde sagt, dass ich nur einen Belastungsschmerz haben darf, ich habe aber auch Schmerzen wenn ich den Fuß (die Füße) nicht belaste. Die Schmerztablette in der Früh hilft kurzzeitig, von der abends merke ich fast nichts und nachts weiß ich nicht, wie ich mich hinlegen soll.
Mit den Thrombosespritzen hab ich auch ein Problem, mein ganzer Bauch ist rot, blau und gelb, die ganze Bauchdecke tut weh. Da mein Orthopäde diese Woche Urlaub hat, habe ich bei meinem Hausarzt angerufen und gefragt ob er mir Thrombosetabletten verschreiben kann, das wurde aber aus Kostengründen abgelehnt, ich soll dann einfach in den Oberschenkel spritzen. Wenn ich da auch noch Blutergüsse bekomme, dann brauch ich gar nicht mehr aufstehen. Heute konnte ich mich noch nicht überwinden mir eine Spritze zu setzen...


Ob es relevant ist weiß ich nicht, vor 13 Jahren hatte ich am linken Fuß die Bänder angerissen und als Jugendliche hatte ich durch einfaches umknicken vom Fuß schon öfter Sprunggelenkprobleme. Das wurde dann mit Tapeverband für 2-3 Wochen gestützt.

Ich fühle mich bei meinem Orthopäden nicht so gut aufgehoben und hoffe, dass mir hier weitergeholfen werden kann.
Und wenn als Antwort kommt, dass mein Orthopäde alles genau richtig macht - umso besser.

Vielen Dank,
mrs-noname.

Beitrag meldenAntworten

 
Humeplfuss  sagt am 03.05.2015
Etwas sehr Ähnliches habe ich. Und ich laufe nun den 4. Monat an Krücken, Schmerzen immer noch da, wenig Besserung bisher. Knochenmarködeme sind sehr langwierig und hartnäckig, Problem ist dabei, einerseits darf man nicht voll belasten, andererseits verkümmern Muskeln, Bänder verkürzen sich, Sehnen verkleben (hab grad schmerzhaft in der KG damit zu tun). Mir helfen gut feste Schnür- und Barfussschuhe (Five Fingers). Übe Dich in Geduld, versuche weiterhi teilzubelasten, was mir auch gut hilft, ist auf dem Hometrainer Rad zu fahren. Und wechsel den Orthopäden (ist heute schwierig, einen guten zu finden, der sich auch Mühe gibt und sich mit Füßen entsprechend auskennt).

Beitrag meldenAntworten

 
Humpelfuss  sagt am 03.05.2015
Mir ist auch noch aufgefallen, dass du schreibst, auch dein anderer Fuss tut schon weh. Sprech mal Deinen Orthopäden auf Morbus Sudeck an, auch das könnte dahinterstecken.

Beitrag meldenAntworten

 
mrs-noname  sagt am 04.05.2015
Hallo Humpelfuss,
danke für deine Antwort!

Du schreibst, dass du seit 4 Monaten an Krücken gehst aber auf dem Hometrainer Rad fahren ist kein Problem? Hast du dabei keine Schmerzen? Bist du noch krankgeschrieben? Wenn nein, wie lange warst du krankgeschrieben?
Am wenigsten Schmerzen habe ich, wenn ich die Füsse hochlege. Längere Zeit normal sitzen kann ich nicht. Ich bin einfach nicht der Typ für´s rumsitzen und nichtstun, Geduld ist nicht meine Stärke - leider!
Hast du nur Belastungschmerz oder auch Ruheschmerz? Mein Arzt sagt ja, dass ich nur unter Belastung Schmerzen haben dürfte, ich hab aber auch Schmerzen wenn die Füsse auf dem Sofa liegen. Zwar nicht ständig aber immer mal ein stechende Schmerz, der von ein paar Sekunden bis 5 Minuten dauert und dann langsam wieder abklingt (ca. 30 Minuten). Dieser stechende Schmerz kommt natürlich nicht nur beim hochlagern sondern auch mal im sitzen oder gehen.

Die Schmerzen im rechten Fuss habe ich eigentlich auf die Mehrbelastung zurückgeführt, was ja irgendwie logisch klingt - oder?

Beitrag meldenAntworten

 
Humpelfuss  sagt am 04.05.2015
Ich bin bis auf Weiteres krankgeschrieben und da es ein Arbeitsunfall war, muss ich auch eine Reha machen, 5 x die Woche, die mir aber ehrlich gestanden nicht viel bringt. Du musst ausprobieren, was Dir guttut, was wiederum Schmerzen bereitet, unbedingt sein lassen. Was glaubst, wie beschissen es mir manchmal geht, wenn Monat um Monat vergeht und ich nicht von diesen Krücken runterkomm, ohne könnte ich aber schlichtweg nicht laufen. Wenn Du Knochenmarködeme hast, wie beschrieben, musst Du konsequent entlasten, sonst hast Du in 3 Jahren noch Schmerzen, glaube es mir. Ist mit das Komplizierteste, was man sich am Fuss zuziehen kann und leider gibt es bisher nicht viele Orthopäden, die sich wirklich damit auskennen, sondern einem nur in die Vollbelastung schicken wollen, nach dem Motto, Bewegung heilt. Bei Knochenmarködemen ist dies aber schlichtweg falsch und kontraproduktiv. Ebenso Schmerzmittel. Du musst Dir das so vorstellen, dass Dein Knochen sich durch die Flüssigkeit dehnt und auf Venen und Nerven drückt. Passives Bewegen ohne Belastung ist die beste Therapie. Beweglich bleiben durch Krankengymnastik. Dass Du Ruheschmerzen jetzt am Anfang hast, ist vollkommen normal, Dein Körper heilt ja aus (Heilungszeit bei Knochenmarködemen 1-3 Jahre, je nachdem, wieviel Ruhe man sich gönnt!!!). Wenn ca 10-12 Wochen vergangen sind, geht es dann "nur" noch in den Belastungsschmerz über. Beim Hometrainer ziehe ich bequeme feste Turnschuhe an und dann nur leichtes Gegengewicht, aber dadurch bleibst Du beweglich. Ebenfalls gut, wenn es geht, ist Schwimmen, weil Du dann das Gelenk ohne Gewicht natürlich bewegst. Ich kann Dir wirklich nur zur Ruhe raten, auch wenn es Dir schwer fällt (mir gehts nicht besser). Man kann auch unterstützend noch Präparate einnehmen wie Kalzium und hochdosiertes Vitamin D (kann nur der Arzt verschreiben). Wenn Du weitere Fragen hast, immerzu. Es tut nämlich gut, sich mit anderen auszutauschen, dann fühlt man sich nicht mehr so alleine.

Beitrag meldenAntworten

 
Motivationgle...  sagt am 09.01.2017
Mir geht es ähnlich ! Habe seid 1 Jahr und knapp 3 Monate Immernoch schmerzen .... nach knapp 1 Jahr und 1 Monat das letzte mrt gemacht , Befund : Ödem ist komplett weg ! Schmerz aber nicht!!!!! Unfassbar ... ich bin bzw war Sportler und habe damit Geld verdient .... der Schmerz ist teilweise nicht zu beschreiben, ich würde sagen brennen, stechen .... kommt an nähesten hin und. Das alles im Ruhezustand !! Nachts unerträglich teilweise ! Schmerz war mal weniger mal mehr ... Belastung mache ich null ! Fitnessstudio nur Oberkörper , sonst nichts, Job habe ich auch verloren , mache jetzt eine Weiterbildung .... würde mich auf Antwort freuen !

Beitrag meldenAntworten

 
oliver7676  sagt am 09.01.2017
Hallo Motivationingle,

ich kenne jetzt den Grund deines Unfalls nicht aber ich habe noch aktuell ein Knochenoedem im Fersenbein (gehe seit 4 Monten auf Kruecken) und dazu habe ich noch das sog. Sudek Syndrom.

Es kann sein, das wenn ein Schmerz zu lange andauert das sich dieser verselbstaendigt. Da das Oedem bei Dir weg ist musst Du hier unbedingt gegensteuern. Du muesstest also einen Spezielisten fuer Schmerzmedizin aufsuchen der schauen muesste ob dein Schmerz moeglicherweise neurophatisch ist.

Ich hatte extreme Ruheschmerzen und habe in den letzten drei Monaten 100 Ibuprofentabletten geschluckt um ueberhaupt schlafen zu koenben. Mir wurde dann von einem Spezialist n fuer Schmerzmedizin Gabapenthin verschrieben (600 mg pro Tag) und es hilft wirklich. Ich kann mittlerweile wieder normal schlafen.

Mit dem richtigen Arzt kann Dir gut geholfen werden. Das Problem ist Aerzte sagen nicht wenn Sie keine Ahnung haben also musst Du aktiv werden bis Du den Arzt gefunden hast der wirklich Dir auch helfen kann. ich htte 5 Aezte bis ich den Arzt gefunden habe der mir auch wirklich helfen konnte.

Gute Besserung alles wird gut.

Beitrag meldenAntworten

 
dmanis  sagt am 12.02.2017
Hey Leute.

Ich habe ebenfalls seit August 2016 ein hartnäckiges Knochenmarködem in der Kniescheibe. Habe bereits 3 Monate Entlastung mit Krücken sowie eine Ilomedion Infusionstherapie stationär hinter mir. Ich muss sagen, es hat tatsächlich geholfen und hat sich deutlich verbessert. Anfangs konnte ich mein Knie kaum noch abbiegen vor Schmerz, jetzt spür ich nur mehr bei gewissen Bewegungen etwas. Allerdings muss ich sagen, dass ich an manchen Tagen wirklich verzweifelt bin, dass dieses verflixte Ding einfach nicht besser geworden ist. Es dauert einfach lange, und ich bin froh, dass ich hier nicht der einzige Langzeit-Leidende bin!

Gruß

Beitrag meldenAntworten

 
Oliver76767676  sagt am 12.02.2017
Hallo Dmanis,

ich gehe bereits seit 5 Monaten auf Krücken und das Oedem bessert sich so langsam das ich den Fortschritt eigentlich gar nicht bemerke. Haare wachsen schneller. Ich wohne in Barcelona ein kein Arzt will mir diese Ilomedion Infusionstherapie stationär verschreiben. Welche Klinik in welcher Stadt hat dies bei Dir gemacht?

Grüsse,

Beitrag meldenAntworten

 
dmanis.  sagt am 13.02.2017
Ich denke, dass normalerweise jeder Anspruch auf diese Therapie hat, da diese in den meisten Fällen sehr hilfreich ist. Bei mir sind die Fortschritte auch sehr klein und manchmal denke ich, es geht gar nichts weiter. Aber es ist halt extrem langwierig. Habe es in einem normalen Krankenhaus in Salzburg gemacht.

Lg

Beitrag meldenAntworten

 
Cornet  sagt am 02.03.2017
Ich hab auch ein Knochenmarködem. Ist von Anfang an alles schief gelaufen.... Der Arzt im Krankenhaus meinte am Anfang nur "Sie sollen doch voll auftreten" obwohl es nicht ging. Auf die Frage ob ich krank geschrieben würde fragte er zurück, ob ich viel laufe auf der Arbeit. Ich sagte "geht so." "Können Sie zwischendurch den Fuss hochlegen?" "Zwischendurch geht das schon mal." "Dann brauche ich Sie nicht krank zu schreiben." Es sollte reichen den Fuß mit einem Voltarenverband zu stützen. Dann solle das nach einer Woche wieder OK sein. (Ich laufe ca 70-90% vom Arbeitstag.)
Nach der Woche war nichts in Ordnung. Das Laufen tat ziemlich weh, wehalb ich dann losgezogen bin um von einem Unfallchirurgen behandelt zu werden.
Nachdem ich einen Nachmittag lang mit ca 10 Praxen versucht habe zu telefonieren um einen Termin zu bekommen und nur eine Praxis überhaupt erreicht habe, bin ich den folgenden Tag auf dem kaputten Fuß in die Innenstadt gelaufen und wollte behandelt werden. Überall wurde ich weggeschickt. "Grundsätzlich würden wir Sie gerne behandeln, aber gerade heute ist es so voll, dass wir sie nicht mehr unterbekommen". Ein Unfallchirurg hat mir dann eine Aircast-Schiene gegeben.
Nach 4 Wochen waren die Schmerzen unter Belastung und in Ruhe kaum auszuhalten. MRT zeigt durchgerissenes Aussenband, Bone Bruise im Talus und verdickte Syndesmose. Trotzdem sollte ich weiter laufen. "Das wird irgendwann schon besser werden." Habe bei 5 anderen Orthopäden und Unfallchirurgen die gleiche Auskunft bekommen. Dann hat mir ein Orthopäde eine Bandage und Schmerzmittel (Naproxen) verschrieben. Dadurch kann ich immerhin an manchen Tagen ca 2h schmerzfrei arbeiten. Mittlerweile ist der Unfall 4,5 Monate her. Ich habe vor Ort fast alle Orthopäden kontaktiert. Entweder soll ich 3 Monate auf einen Termin warten oder die erzählen "kann man nichts machen". Trotz Nachfragen wurde ich nicht einmal krankgeschrieben.
Vor 2 Wochen erneutes MRT. Das Ausmaß vom Bone bruise ist etwas zurückgegangen. Das Außenband ist vernarbt und die Syndesmose sieht wieder regelrecht aus. Beim Kontrolltermin letzte Woche meinte der Orthopäde nur "Es kann nicht sein, dass Ihr Fuß noch weh tut"

Jetzt gab es eine Überweisung ins KH. Termin in 4 Wochen..........

Ich fürchte halt, dass ich durchs Arbeiten alles noch schlimmer mache. Ich muss häufiger 10L Kanister quer durch die Uni schleppen und bin sonst auch fast nur auf den Füßen. Mich ärgert, dass ich nicht einmal eine Krankschreibung erhalten habe. Krücken habe ich mir selber besorgt, weil besagte Ärzte die nicht für nötig hielten. Es gibt immer noch einzelne Tage an denen der Fuß so weh tut, dass ich trotz Bandage ohne Krücken nicht mal den Weg in die Küche schaffe.

Beitrag meldenAntworten

 
BB76  sagt am 04.03.2017
Hi Cornet,

ich habe ebenso ein Knochenoedem und zwar ein ziemlich grosses im Fersenbein. Ich laufe seit 6 Monaten auf Krücken und es wird langsam besser. Ein Ende ist aber noch nicht abzusehen. Diese Oedem heilen extrem langsam und man merkt den Fortschritt fast gar nicht. Ich habe den Fehler gemacht und bin erstmal weitergelaufen, man sollte aber nur laufen oder die betreffende Extremität benutzen wenn es keine Schmerzen bereitet. Sollte man Schmerzen haben so kann es unter Umständen angebracht den Fuss teilzubelasten. Gar nicht belasten ist auch nicht so gut da dann die Durchblutung nicht mehr richtig gewährleistet ist. Das klinkt alles erst einmal kompliziert. Faustregel ist aber hier belasten so lange es nicht weh tut. Auf keinen Fall Schmerzmittel nehmen und weiterlaufen weil hier die Schmerzsignale ausgeschaltet werden und dies kann alles wesentlich verschlimmern. Ebenso auf das richtige Schuhwerk achten damit der Fuss vor Stössen die unabsichtig vorkommen können geschützt ist. Ich hatte drei Monate lang extreme Schmerzen und das 24 h lang und es war zum verzweifeln aber irgendwann sollte es besser werden und bei einer Freundin hat es ganze 8 Monate gedauert bis das Oedem soweit abgeheilt war. Bei mir wird es wohl noch laenger dauern. Gute Besserung und viel Geduld mitbringen.

Uebrigens -> Viele Aerzte kennen sich damit gar nicht aus. Bitte einen Spezialisten aufsuchen.

Beitrag meldenAntworten

 
Cornet  sagt am 21.03.2017
Hallo noch einmal. Ein kurzes Update von mir. Ich hatte jetzt den Termin im Krankenhaus. Dort fragte mich der Arzt, warum denn keiner erkannt hätte, dass die Syndesmose verletzt ist. Ich habe im Dezember schon gesagt, dass der Schmerz oberhalb vom Gelenk sitzt. Das Knochenmarködem scheint nicht mehr der Grund für meinen Belastungsschmerz zu sein.
Jetzt also voll entlasten bis der Fuß schmerzfrei ist und dann langsam wieder Teilbelasten und dann irgendwann wieder arbeiten gehen. Ich merke, wie das Bewegen von Tag zu Tag weniger weh tut. Auch die Beweglichkeit wird jeden Tag besser.
Jetzt (3 Monate später) habe ich endlich das Rezept für die Krücken. Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich endlich Physiotherapie aufgeschrieben bekomme und wie lange es dauert, bis ich wieder laufen kann.

Beitrag meldenAntworten

 
Nanni70  sagt am 08.04.2020
Bin am 17.03 gestürzt - das Sprunggelenk wurde extrem dick und blau. In der Notaufnahme wurde geröntgt. Nix gebrochen- Bänderdehnung. Bin aufgrund der starken Schmerzen am nächsten Tag zum Unfallarzt. Der wollte erst mal gar nix machen, auch keine Bänder testen, weil zu dick und blau. Sollte eine Woche später nochmal kommen, den Fuß aber voll belasten (mit Airkast- Schiene) und abrollen!!! Was gar nicht ging. Bei dem Wiedervorstelltermin war immer noch alles dick und blau bis zu den Zehen und das Schienbein hoch. Bekam dann eine Überweisung zum MRT- Ergebnis: Außenband gerissen, Knorpel verletzt, Bone bruise und Knochenmarksödem.
Bekam eine andere Orthese und soll Krankengymnastik machen, dann Fuß aber ansonsten voll belasten! Eigentlich sollte man doch bei einem Knochenmarksödem den Fuß eben nicht voll belasten??
Nehmen nun Vitamin D, K2, Calcium und Magnesium ein um einen durch des Ödem möglichen Knochenabbau zu vermeiden.
Ein gutes Gefühl hab ich nicht, laufen nicht viel, tut ja auch weh, und wenn ich zu viel belastet habe, rächt sich das mit stärkeren Schmerzen mitten im Gelenk. Schätze mal das kommt vom verletzten Knorpel und vom Knochenmarksödem. Das gerissene Band macht glaub ich am wenigsten Schmerzen.
Mein Gelenk ist noch immer stark in der Bewegung eingeschränkt. Ich hoffe, das wird wieder.

Beitrag meldenAntworten

 
Fusschmerz  sagt am 21.06.2020
Hallo Nanni70 und andere Leidensgenossen, wie geht es euch mittlerweile mit euren Verletzungen, insbesondere Bone bruise und Knochenmarksödemen? Ich hab hier im Forum Orthopädie am 19.06. meinen ganzen Verlauf mit meinem linken Sprunggelenk geschildert. Seit 11.04. hab ich die Verletzung im Sprungbein und an Belastung ist wegen der Schmerzen aufgrund Bone bruise immer noch nicht zu denken. Bin schon komplett verzweifelt. Würde mich sehr über Rückmeldungen freuen, da ich so viele Fragen habe, s. Eintrag. Und würde natürlich gerne hören, wie es euch geht!

Beitrag meldenAntworten

 
Sonnenschein75  sagt am 08.07.2020
Hallo Nanni70, wie geht es dir mittlerweile?
Ich habe das gleiche Problem. Bin vor 7 Wochen nach innen und außen umgeknickt. Bericht vom MRT Außenband gerissen, deutlich traumatisches Knochenmarködem am Innenknöchel, Gelenkkapsel wellig, und am Knorpel ist auch ein kleiner defekt. Soll 2mal die Woche zur Physio. Leider ist mein Oberes Sprunggelenk auch noch stark in der Bewegung eingeschränkt. Es lässt sich nicht nach oben knicken. Da ist irgendwie eine Blockade. Durch die Physio habe ich leider nicht das Gefühl, dass es besser wird.
Hat da jemand einen Erfahrungsbericht für mich? Ich soll in 5 Wochen nochmal ins Krankenhaus, wenn die Blockade bis dahin nicht weg ist...

Beitrag meldenAntworten

 
Sunny71  sagt am 10.10.2020
Hallo Sonnenschein und andere LeidensgenossInnen!
Wie geht es euch jetzt? Ich bin vor sieben Wochen beim Wandern umgeknickt und
konnte keinen Schritt mehr weitergehen, musste mich von meiner Tochter holen und ins KH bringen lassen. Dort haben sie ein Röntgen gemacht und gemeint, dass die Bänder wohl gezerrt sind. Mir wurde ein Verband angelegt und zur Teilbelastung geraten. Da ich aber große Schmerzen hatte,und nicht auftreten konnte, habe ich mir Krücken besorgt. Eine Woche später wurden die Schmerzen immer schlimmer und der Fuß war blau und extrem geschwollen. Also bin ich wieder ins KH. Diesmal sagte ein anderer Arzt "Na ja, dann sind die Bänder wohl gerissen. Sport nein, aber Teilbelastung geht". Ich bekam eine Push - Aquí - Schiene verschrieben. Daraufhin ließ ich die Krücken weg und versuchte mit der Schiene, aber unter Schmerzen, zu belasten - bin glücklicherweise im Home office und muss nicht so viel rumlaufen. Ca. 10 Tage später, noch immer keine Besserung- im Gegenteil, es wurde eher schlimmer, denn irgendwie fühlte ich eine Art Blockade im Sprunggelenk. Also bin ich zu einem Orthopäden. Der hat mir die Schiene abgenommen, mir einen festen selbstklebenden Verband angelegt und gemeint, ich soll nicht so "herumhumpeln", sondern richtig abrollen, dann wird das schon. Ein paar Tage später war ich so verzweifelt, dass ich mir ein privates MRT "geleistet" habe. Ergebnis: zwei Außenbänder gerissen, Syndesmose gezerrt, Knochenmarködeme und Verdacht auf Kapselriss (flake fracture). Mit dieser Diagnose bin ich dann zu einem anderen Orthopäden. Der meinte dann mindestens 2-3 Wochen komplett entlasten und er hat mir Schmerzmittel und Physiotherapie (Lymphdrainage und Mobilisierung) verschrieben. Nach drei Wochen sollte es dann aber besser werden, meinte er.
Gestern, also insgesamt 7 Wochen nach dem Unfall, hab ich mal versucht, die Krücken wegzulassen und ich bin verzweifelt, weil sich jeder Schritt, immer noch anfühlt, wie ein Messerstich und rund um den Knöchel ist auch noch eine kleine Schwellung vorhanden. Ich weiß eigentlich gar nicht, was jetzt das Beste ist...? Mein Physiotherapeut rät mir eher dazu, wieder" in die Bewegung reinzukommen". Ich würde mich freuen, wenn mir jemand seine Erfahrungen schildern würde! Danke

Beitrag meldenAntworten

 
Humpelkumpel  sagt am 12.10.2020
Huhu ,
Ihr lieben tja ich Geselle mich Mal eure Reihe . Ich werde noch bescheuert jetzt ganz ehrlich !!
Also meine Geschichte ich bin mitte Juli umgeknickt und die Treppe runter gefallen .
War im Krankenhaus und dort wurde geröntgt etc. Sprunggelenk Innen distorsion . Dann beim Hausarzt der sagte Bänderriss da das aber nach 4 Wochen trotz Orthese wurde es nicht besser beim Laufen oder auch bei Ruhe bin ich zum chirugen der hat gesagt ok jetzt noch 2 Wochen die Orthese dann so ne doofe Bandage Malleotrain heißt die . Tja dann war ich 2 Wochen wieder arbeiten bis der Chef gesagt hat ne so kann ich sie nicht beschäftigen bin 80 Prozent am Tag am laufen . Ihr könnt euch vorstellen wie stark ich am humpeln war wenn ich Feierabend hatte .
Naja dann wieder zum Chirugen und jetzt zum MRT . Er fing an von einer knochenstauchung zu reden ähm ja dann fragen wir Mal dr. Internet was das ist . Das geht jetzt schon seit knapp 3 monaten Schmerzen , Humpeln wie bekloppt und jede Nacht werde ich vor Schmerz wach und die Tränen laufen vor Schmerz . Wenn ich mir vorstelle das soll jetzt noch lange so bis zum Jahr so gehen flippe ich aus . Das kann doch nicht wahr sein .
Ich kann nicht richtig laufen , nicht lange stehen !!! Und den ganzen tag im Bett geht doch nicht man muss sich doch bewegen also beißt man sich durch und hofft hoffentlich ist das bald zuende . Aber wenn ich das hier so lese kriege ich zuviel . Wie haltet ihr das aus ?

Beitrag meldenAntworten

 
Sunny71  sagt am 13.10.2020
Hallo Humpelkumpel!
Hast du jemals Krücken verschrieben bekommen? Vielleicht belastest du den Fuß zuviel, deshalb hast du auch im Ruhezustand Schmerzen...
Ich habe vor ein paar Tagen versucht, die Krücken wegzulassen. Das Resultat war, dass ich auch wieder Schmerzen in der Nacht hatte. Also bin ich jetzt mit einer Krücke unterwegs und belaste den Fuß so wenig wie möglich - wenigstens habe ich jetzt im Ruhezustand keine Schmerzen mehr. Ans normale Gehen ist nicht zu denken. Ich bin auch schon am Ausflippen!
Hol dir vielleicht noch eine zweite Meinung mit deinem MRT Befund...

Beitrag meldenAntworten

 
Humpelkumpel  sagt am 13.10.2020
Hallo Sunny71
Nein Krücken habe ich nicht bekommen , nur die Orthese und jetzt die Bandage ach und Novalgin und ibu gegen die schmerzen . Soll ne halbe Novalgin und ne halbe ibu nehmen nur ewig Schmerzmittel ist auch nicht gut . Ja ne 2 Meinung wäre angebracht , weil das kann ja nicht angehen . Ich bin jetzt schon so lange krank , gut das mein Arbeitgeber da echt toll ist und sagt werd erst mal Gesund . Seit Mitte Juli und es nervt tierisch . Weil die Ärzte sagen laufen soll man aber nicht belasten , komische Aussage . Komisch daher das man soll laufen aber nicht belasten . Belastet man den Fuss nicht beim Laufen ? Ja denke ich auch das der fuss zu sehr belastet wird .
Mich ärgert das total immer schmerzen .

Beitrag meldenAntworten

 
Sunny35  sagt am 27.01.2021
Hallo du ich heiße Sonja bin 35 ich habe auch ein ödem im Knie und Sprunggelenk wenn du Lust hast können wir reden per FB wenn du Lust hast würde mich freuen heisst sunnysunny Bild sitze ich auf einen Anker lg

Beitrag meldenAntworten

 
Lex_1973  sagt am 22.09.2021
Hallo Sonja,
heiße Alex und hab deinen Beitrag hier gelesen. Ich habe auch ein kräftiges KMÖ im Talus, Fibula und in der Tibia.
Hast du dein KMÖ mittlerweile heilen können? Was hat geholfen?
Freu mich über deine Antwort, Alexander

Beitrag meldenAntworten

 
Oliver7676767...  sagt am 22.09.2021
Hallo Zusammen, bei einem KMÖ hilft wirlich nur Ruhe und es dauert SEHR lange. Schwimmen gehen kann hier unterstützen da es nur passive Belastung ist. Ich war täglich schwimmen und musste 8 Monate auf Krücken gehen....

Beitrag meldenAntworten

 
Sunny35  sagt am 22.09.2021
Hallo Alex freut mich das du mir schreibst, würde mich freuen wenn wir reden können darüber, bin gerade auf reha. Hast du FB heiße dort Sunny Sunny auf meinen Bild sieht man einen Anker und See würde mich freuen wenn du dich meldest lg Sonja

Beitrag meldenAntworten

 
Sunny35  sagt am 22.09.2021
Hallo Oliver
danke das du dich meldest, schwimmen gehe ich auch regelmäßig, und an den krücken bin ich auch schon lange gegangen. Jetzt habe ich das ödem schon 3 Jahre, ich bin total fertig mit allem, bin seit 3 Jahre im krankenstand und regelmäßig auf Reha. LG sonja

Beitrag meldenAntworten

Jetzt antworten

Previous12Weiter
TeilenTeilen
Mehr
Orthopädie
Verwandte Themen
  1. Knorpel-/Knochentransplantation Sprunggelenk
  2. In welchen Fällen wird eine Knie-Arthroskopie bei einem Knorpelschaden durchgeführt ?
  3. Wie äußert sich eine Arthrose an der Hüfte?
  4. Bänderriss am Sprunggelenk
  5. Hüftschmerzen: Bewegung oder Schonung?
Verwandte Forumsbeiträge
  1. Knorpel Schäden 2 retropatellär
  2. Erfahrungen mit Knie-OP: Knorpel + Patelladistalisierung?
  3. Chicken wings Knorpel/Knochen in der Speiseröhre?
  4. Knorpelschaden Ulna Plus, noch Hoffnung?
  5. Spätfolgen nach OP Knorpelschaden
  • miomedi
  • Start
  • Kontakt
  • Impressum
  • Disclaimer
  • AGB
  • Datenschutz
  • Privacy & Cookies