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MedizinforumForum für Orthopädie

Streckdefizit bereits seit einem Jahr seit Kreuzbandriss

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44 Beiträge - 13201 Aufrufe
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Jay jay  fragt am 19.09.2016
Hallo zusammen,
habe gerade mal wieder einen sehr unerfreulichen Arztbesuch hinter mir.

Habe mir im September 2015 das Kreuzband gerissen. Das ganze wurde 6 Wochen danach operiert. Die OP lief gut. Allerdings kam 2 Monate später heraus, dass die Beweglichkeit definitiv zu schlecht ist für diesen Zeitpunkt. Nach ewiger Physiotherapie, die nichts brachte, wurde dann im März 2016 eine weitere OP durchgeführt. Ich hatte wohl extrem viel Narbengewebe im Knie, was die Bewegung gehemmt hat. Leider konnte ich mein Knie auch nach der OP nicht komplett strecken. Es fehlen noch 5 grad damit es gerade ist. Mittlerweile ist genau 1 Jahr vergangen und ich komme mit der Physiotherapie nicht mehr weiter. Die Physiotherapeuten sagen meine Kniescheibe sitzt viel zu fest und die sehnen und Muskeln sind extrem hart. Nach der Behandlung habe ich allerdings etwas mehr Beweglichkeit, als zuvor. Die bleibt halt nur nicht lange. Nun wurde mir von mehreren Ärzten gesagt dass es nur noch geringe Chancen auf Heilung gibt. Die Kapsel sei schon viel zu lange nicht mehr beweglich genug und die sehnen, Bänder und sonstigen Strukturen kann man wohl nur noch schwer wieder hinkriegen. Ich bin 25 Jahre ALT und die MRT-Bilder zeigen bereits jetzt schon, dass die Knochenstruktur des Knies angegriffen ist und sich in absehbarer eine Arthrose bilden wird. Die Hüfte und der Ischias melden sich auch langsam zu Wort.

Meine Frage ist, ob es denn wirklich nicht möglich is das Knie wieder so hinzukriegen, dass ich es normal strecken kann? Ich bin sogar bereit das Knie Monate in einer Schiene zu fixieren, damit es wieder gerade wird. völlig egal, aber die Streckung muss wieder werden.

Ich habe dauernd schmerzen und kann weder normal gehen noch lange stehen mit dem Knie..ich kann/ will einfach nicht glauben, dass so ein mechanisches Problem nicht zu lösen ist .. Ich meine man kann Verbrennungsopfern neue Gesichter verpflanzen und Herzen austauschen..
Und ich soll hinnehmen dass ich in 10 Jahren mit 35 die erste neue Hüfte oder das erste ersatz-Knie brauche?

Vorschläge, Tipps oder Adressen von Spezialisten oder sehr guten Physiotherapeuten wären sehr hilfreich.

Danke und liebe Grüße

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same  sagt am 08.02.2017
Bei mir bestehen die gleichen Probleme, wie hat es sich bei dir denn bis jetzt weiterentwickelt? Ich bin erst 22 Jahre alt und ich merke auch wie belastend diese Probleme sind.
Ich war bei Dr. Traut in Bad Oeynhausen, der im Bereich der Arthrofibrose-Forschung wohl die meiste Ahnung hat. Er sagte mir, dass sich das Narbengewebe mit der Zeit wieder abbaut, was jedoch 1/2 bis zu 1 Jahr dauert. Dabei ist es wichtig auf Dehnübungen komplett zu verzichten, da sich sonst immer neues Narbengewebe (Bindegewebe) bildet. Niedrig dosiertes Prednisolon hilft ebenfalls. Ich verfolge diese Methode seitdem mir das Narbengewebe entfernt wurde, meine Beweglichkeit ist leider ähnlich wie deine, aber Schmerzen habe ich nicht. Ich hoffe weiterhin, dass die volle Streckung mit der Zeit wiederkommt.

Viele Ärzte nehmen einem echt den Mut und sehen nur die fehlende Streckung und die Zeit, da ist es schon wichtig einen guten Arzt zu finden, der sich wirklich mit dem Problem auseinandersetzt.
Ich denke Hoffnung sollte bleiben, schließlich sind wir ja noch jung.

Grüße

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Kdel  sagt am 20.06.2020
Hallo,
ich habe das selbe Problem wie ihr und bin mittlerweile auch sehr frustriert, dass man mit Arthrofibrose so alleine gelassen wird. Mein Kreuzbandriss ist mittlerweile 1.5 Jahre her und Beugung und Streckung sind immer noch nicht vollständig wieder hergestellt. Vor kurzem war ich auch bei Dr. Traut in Bad Oeynhausen, der mir Kortison und Schonung empfohlen hat. Daher interessiert mich sehr, ob dir dieser Ansatz geholfen hat?
Viele Grüße, Kim

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Kdel9110  sagt am 20.06.2020
Hallo,
ich habe das selbe Problem wie ihr und bin mittlerweile auch sehr frustriert, dass m91an mit Arthrofibrose so alleine gelassen wird. Mein Kreuzbandriss ist mittlerweile 1.5 Jahre her und Beugung und Streckung sind immer noch nicht vollständig wieder hergestellt. Vor kurzem war ich auch bei Dr. Traut in Bad Oeynhausen, der mir Kortison und Schonung empfohlen hat. Daher interessiert mich sehr, ob dir dieser Ansatz geholfen hat?
Viele Grüße, Kim

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SophieG  sagt am 23.07.2020
Hallo,
Eure Erfahrungen finde ich schon Sorgenerregend... ich befinde mich auch in einer ähnlichen Lage. Vor 8 Monate bin ich operiert worden, das war knapp 10 Wochen nach dem Unfall, also nach dem Riss.
Kurz danach habe ich mit der Physio angefangen und die volle Streckung sofort hinbekommen können, was aber langsam trotz weiteren Behandlungen immer wieder zurückgekehrt ist. Dann folgenten unzahlreichen hochschmerzhaften Physio-Stunden. Erst in April sah ich endlich eine Verbesserung, konnte fast normal gehen und vollig normal austrecken. Es war aber kurzgelebt und seitdem besteht ein Streckdefizit von 5°, was mir den Alltag wirklich erschwert. Auch da muss ich nach jedem kurzen Sitzen oder Liegen, wieder üben und ausdehnen damit ich auf diese 95° zurückkomme.
Mein Verdacht ist eine Narbegewebe, dennoch weder der Artz, noch der Radiolog noch der Chirurg schafft das, es mit Sicherheit zu bestätigen.
Jetzt stehe vor der Entscheidung zwischen intensive Physiotherapie oder die sofortige OP.
Ich bin verloren und das ganze ist sehr belastend.

Eigentlich fürhce ich auch, dass das verlängertes Heilungsprozess die Chance zur kompletten Verheilungen weiterhin reduzieren, da man umlernt wie man richtig geht.

Viele Grüße, Sophie

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LukeL  sagt am 24.07.2020
Es würde mich auch sehr interessieren, ob die Leidensgeschichte von "same" ein Ende gefunden hat, da meine eigene schon ähnlich lange andauert.

Kann mir wer erklären warum Dehnen in diesem Kontext kontraproduktiv sein soll? Mein Orthopäde/Operateur meinte immer dehnen, dehnen, dehnen + Massage und Zeit um das Streckdefizit wegzubekommen.

Zu meiner Leidensgeschichte:
Ich habe mir mein vorderes Kreuzband Ende 2017 gerissen, Anfang 2018 wurde es operiert und die ersten sechs Monate verlief die Heilung nach Plan. Dann wurde es leider langsam schlechter, der kleine Rest Streckdefizit ging nicht weg, Folgeprobleme entstanden (Schmerzen beim Spazierengehen (Kniesehnenreizungen, Hüftschmerzen etc.), längerem Stehen etc. Die Belastbarkeit nahm von Monat zu Monat ab).

Es folgten Besuche bei etlichen Ärzten, da mein Operateur mich stets vertröstete, dass es mit der Zeit noch besser würde.

Am Ende hieß es, dass die Knochenstrucktur mittlerweile angegriffen sei, ein "Loch" von 1,5 cm (Scheibenwischereffekt). Der eine Arzt meinte, ich habe ein Knie von einem 70 jährigen (bin 29). Der andere meinte es könnte eine bakterielle Infektion sein und wiederum ein anderer meinte, es könne am Narbengewebe liegen. Das "Loch" wurde auch von allen unterschiedlich bewertet. Am Ende hab ich sogar tief in die Tasche gegriffen um eine private Sprechstunde bei einem Spezialisten zu erhalten (der auch Profisportler betreut).

Am Ende, so der Plan, sollte mein Kreuzband entfernt werden, mit Eigenknochen aus der Hüfte sollten die erweiterten Bohrkanäle wieder aufgefüllt und das ganze dann 6 Monate verheilen. Anschließend sollte mir dann ein neues Kreuzband in einer weiteren OP "wiedereingesetzt" werden.

Als ich unterm Messer lag, viel jedoch auf, dass in meinem Knie enorm viel Narbengewebe war. Das ging weder aus den MRT und CT Bildern hervor. Daher wurde hin und her überlegt und statt der großen OP nur das Narbengewebe entfernt, in der Hoffnung damit der Problematik ein Ende zu setzten.

Das Streckdefizit war anschließend weg und die ersten Wochen waren super.

Die OP war Anfang März, mittlerweile hab ich wieder etwa 5 % Streckdefizit und die Belastbarkeit wird wieder geringer. An richtigen Sport ist nicht zu denken.

Zu Sophie:

Wenn es wirklich nur am Narbengewebe liegt, lässt sich das in einer sehr kleiner OP beheben. Ist der Leidensdruck entsprechend hoch, würde ich "mal ins Knie reingucken lassen". Denn weder CT noch MRT haben bei mir das Ausmaß an Narbengewebe gezeigt. Ist aber mehr im Argen, so ist leider mittlerweile meine Erfahrung, sind die Ärzte auch schnell am Ende ihres Lateins.. Kortison,Schonung, Phisio etc. hatte ich alles schon..

Im Nachhinein ist mein Eindruck, dass man bei 5 verschiedenen Ärzten 5 verschiedene Meinungen erhält. Ich glaube, dass es am erfolgversprechendsten ist, wenn man einen Weg konsequent durchzieht (Vertrauen in den Arzt; was natürlich unbefriedigend sein kann, wenn die pro und contra Argumente für die jeweiligen Methoden schlüssig sind und die Ärzte ihre Methode "verteidigen" nachdem man sie mit dem "Vorgehensvorschlag" der anderen Ärzte konfrontiert hat.

Der ganze Kram beschäftigt mich also nun schon seit Ende 2017..

Hat jemand eine ähnlich lange Leidensgeschichte die am Ende sich doch noch zum Guten gewendet hat? Und wenn ja was war der Wendepunkt?

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SophieG  sagt am 25.07.2020
Vielen Dank LukeL für deine Antwort und Aufmunterung. Natürlich kann man leider nicht im vorab sagen, ob es wirklich daran liegt und auch nicht ob es überhaupt Narbengewebe gibt.

Mich interessiert auch der genaue Zeitablauf bei dir. Dabei meine ich, wie lange nach der Kreuzbandplastik bist du eigentlich wieder operiert worden? (Wenn ich richtig gerechnet habe, erfolgte sie circa ein Jahr später oder?) Ich frage mich eigentlich, ob du nicht einfach erst Narbengewebe hattest, die mit Zeit nicht abbaute sondern stattdessen immer größer wurde. Dies hat vielleicht dann zu weitere Probleme geführt, die aber jetzt schwieriger sind zu beheben.

Genau auf diesem Grund, tendiere ich bei mir für eine OP. Es scheint sehr schwer zu sein auf MRT-Bilder Narbengewebe zu erkennen. Jedoch, anderen Aussagen von anderen Foren entnommen, gibt es in der Regel doch etwas, das oftmals deutlich größer ist als ursprünglich gedacht und die Operierten meldeten, nach dem Eingriff, größtenteils kein weiteres Streckdefizit.
Wie lief es bei dir? Was für Physio oder Übungen/Training hast du gehabt, nachdem der Zyklop entfernt wurde? Viele meinen, man muss danach recht viel und oft am Tag ausdehnen.
Kann es sein, dass sich bei dir neue Narbengewebe wieder gebildet hat?

Zu den Erfolgsgeschichten, glaube ich, werden nur wenig Leute darüber berichten, da man sich tendenziell nur im Falle eines bestehenden Problems an Foren wendet.

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Dybala_J  sagt am 24.08.2020
Hallo Zusammen,

ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Situation
23 Jahre alt
Kreuzband - OP im November 2019 6 Wochen nach Unfall
Nun sind 9 Monate vergangen und ich bin bei 15° Streckung 125° Beugung.
Ende September habe ich eine stationäre Reha für 3 Wochen, wenn die nicht hilft, soll das Narbengewebe operativ entfernt werden...
Meine Bedenken sind ob ich jemals wieder Fußball spielen kann.
Man wird sehr alleine gelassen und zu viel Geduld gezwungen.
Wie sieht es mittlerweile bei euch aus?

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MonMo  sagt am 13.12.2020
Hallo Dybala,
jetzt sind fast 4 Monate nach deinem Eintrag vergangen und mich würde interessieren, wo du heute stehst.

Ich selbst habe mir im Februar das Innen,- Aussen- und Kreuzband gerissen und wurde (wegen Corona und einer falschen ersten Diagnose) im Juni operiert, und im Oktober hatte ich noch eine Kniespiegelung mit einer Mobilisierung unter Vollnarkose.
Wäre super, wenn wir uns austauschen könnten, oder sich der ein- oder andere noch mit einklinken würde :)

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MonMo  sagt am 14.12.2020
Edit: ich habe hier Dybala geantwortet- natürlich interessiert mich auch, wie es bei den anderen, die hier geschrieben haben, weitergegangen ist!

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Kdel  sagt am 15.12.2020
Hi zusammen,
ich war schon länger nicht mehr hier und bin ganz erstaunt wie viele die gleichen Probleme haben...
Ich kann nur von mir berichten: Ich habe seit meiner Kreuzbandriss-OP im Februar 2019 2x wöchentlich Physiotherapie (sehr schmerhaft!) und Muskelaufbautraining mit Sporttherapeuten gemacht, was kurzfristig geholfen hat. Aber direkt am nächsten Tag war das Streckdefizit wieder da oder sogar noch schlimmer. Ich habe dann im Juli 2019 mein Narbengewebe operativ entfernen lassen und eine Narkosmobilisation durchführen lassen. Nach der OP war die Streckung um einiges besser, jedoch immer noch ein geringes Beugungs- und Streckdefizit vorhanden.Die anschließende Standard-Knie-Reha hat zu keiner weiteren Verbesserung geführt. Seit Mai 2020 habe ich auf Rat meines Arztes die Therapiestrategie weg von Muskelaufbau und ständiger Physio hin zu Knieentlastung und Schonung, geändert. Zudem gehe ich zu einem Osteopathen, der mein Knie mit Vorsicht behandelt und nicht mit aller Gewalt versucht in die Streckung zu bringen. Der Hintergrund davon ist, das die ständige Entzündung im Knie abschwellen kann und sich das Narbengewebe von selbst zurückbilden kann. Aus diesem Grund soll man auch nicht aktiv dehnen, da dabei Cytokine ausgeschüttet werden, die die Entzündung und das Narbengewebe fördern. Wenn ihr hier Interesse habt, kann ich euch interessante Artikel dazu verlinken. Dieser Ansatz dauert Zeit, habe ich sehe langsame Erfolge. :-) Mein Streckung und Beugung ist immer noch nicht wieder vollständig hergestellt, aber ich habe ein flüssigeres Gangbild und weniger Schmerzen. :-) :-)
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich würde eine OP zur Narbenentfernung nur als letzten Schritt empfehlen und erstmal versuchen, das Narbengewebe konservativ zu reduzieren. Wenn man zur Arhtrofibrose neigt, ist eine OP ein erneuter Reiz, der die Narbenbildung sogar noch mehr ankurbeln kann. Eine Reha lohnt sich auch nur, wenn das Reha Zentrum sich mit Arthrofibrose auskennt.
Meine Erfahrung ist, dass nur viel Zeit und Eigeninitiative helfen, aber es wird besser! :-)
Wie ist es euch inzwischen ergangen?
Grüße, Kim

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MonMo  sagt am 16.12.2020
Hallo Kim,
ja, ich denke auch- wie oben schon jemand geschrieben hat- man geht zu 10 Ärtzen und bekommt 10 Meinungen.
Nach meiner Mobilisation im Oktober war bei mir zwar das Streckdefizit besser, aber die Schmerzen an der innenseite des Knies sind nach wie vor da. Es wurde Narbengewebe entfernt und ein Zyklops (daher jetzt wohl eine bessere Streckung was den Eingriff rechtfertig), aber ansonsten sehe ich es wie du, das durch diese ständige Reizung das eher kontraproduktiv ist.
Nach dem Eingriff schlug mir mein Arzt eine Eigenbluttherapie vor, was ich (erstmal) abgelehnt habe. Mir ist das alles zu vage und ich denke jetzt gerade so wie du: die agressive Methode hat nichts gebracht, daher setze ich jetzt auf die sanfte Methode mit Geduld!
Seitdem gehe ich jeden Tag eine Stunde walken oder setze mich 1 Stunde auf den Ergometer. Es geht sehr langsam voran, aber solange es das tut bin ich zufrieden :)
Ich habe etwas interessantes im Netz gefunden, wo ich nun ansetze:
"Klinische Untersuchungen oder Bildgebungen können fast jede der bisher genannten Ursachen von Knieschmerzen eindeutig zeigen. Was sich häufig der bildgebenden Diagnostik entzieht, ist der Zustand von Muskelgewebe, Faszien (Muskelhüllen) und Sehnen. Wenn diese überlastet oder verkürzt bzw. verhärtet sind, entstehen oft Knieschmerzen und starke Bewegungseinschränkungen. Die Ursache dieser langwierigen, oft heftigen Schmerzen ist im Röntgen oder Ultraschall nicht sichtbar."
Ich habe mir jetzt eine kleine Fazienrolle gekauft und werde betreffende Stelle jeden 2. Tag massieren.
Ich hoffe, dass das für mich die Wendung bringt.
Meine Streckung beträgt aktuell 3°, Beugung so um die 110°, nach Manueller Therapie komme ich so auf gute 120°. Ich habe jetzt noch 2 Termine, dann höre ich erstmal auf. Mein Gangbild geht so- was ich mir nicht so richtig erklären kann- ich vermute, es liegt an der noch fehlenden Kraft und eben an den fehlenden über 5° gegenüber dem gesunden Bein.
Bitte schick mir den Link:)

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Mareen74  sagt am 01.01.2021
Hallo Leidensgenossen. Hatte am 16.09.2020 meine op die auch super gelaufen war . Hatte auch eine super Streckung, aber in Laufe der Zeit ( schleichend) wurde mein Bein immer krummer . Bodenfreiheit war 11cm im sitzend gemessen . Durch Physiotherapie bin ich runter auf 5 cm und das schon seit einem Monat. Und durch Zufall, im Bett liegend auf dem Rücken liegend ,Beine versucht auszustrecken, ging das gekrümmte Bein runter auf 3 cm .
Aber wehe ich stehe auf und gehe ,zack zurück auf 5 cm . Habe heute damit angefangen ein massagegerät/stromstösse mit 4 Pads an das Bein zu klemmen und Programme durchlaufen zulassen und muss sagen mega toll ,das Bein fühlt sich beweglicher an . Werde nächste Woche ein Termin machen beim doc und dann müssen wir sehen wie es weiter geht . Nabengewebe werde ich mal ansprechen. Spüre in der Kniescheibe morgens auch das es ,wie starr ist ,erst durch die Bewegung wird es besser .
Melde mich dann ,wenn ich mehr weiß was los ist .

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Mareen74  sagt am 20.01.2021
Heute war mein Arztbesuch, durch das MRT, war ein wenig nabengewebe zu erkennen. Am 15.02 .2021 wird das entfernt und gleich mal das Knie angeschaut. Hoffe das das streckdefiziet danach wesentlich besser wird .

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NiklasF  sagt am 23.02.2021
Hallo zusammen,

ich bin froh dieses Forum hier gefunden zu haben und würde mich über weiteren Austausch freuen.
Ich beginne gerade mich mit dem Thema zu beschäftigen, da ich ähnliche Probleme habe nach meiner Kreuzbandoperation.
Ich wurde Ende Oktober 2020 operiert und komme nun seit längerem nicht mehr wirklich weiter bei Streckung und Beugung. Besonders die Streckung macht mir Sorgen. Diese sollte wohl mit Hilfe von Therapie komplett wiederhergestellt werden nach einer Operation. Dagegen kommt die Beugung mit der Zeit fast von alleine zurück.

Ich habe heute meine MRT Untersuchung, um abzuklären, ob sich ein Zyklops gebildet hat. Mein behandelnder Orthopäde hat mir gesagt, falls dass der Fall ist, wird der einfach entfernt und die Streckung ist wieder zurück. Nachdem ich eure Beiträge gelesen habe, bin ich mir da nicht ganz so sicher bzw. es kommt extrem auf die richtige Therapie im Nachgang an.

Ich werde die Tage mal berichten, was bei mir herausgekommen ist und wie ich nun weiter vorgehe.

@Mareen74 Wie sieht es bei dir nach der Entfernung des Narbengewebes aus?
@Dybala_J Hast du dein Narbengewebe operativ entfernen lassen und hat die Reha geholfen? 
@Kdel9110 Wie hat sich dein Knie entwickelt? Hast du es geschont und mit Kortison behandelt?
@Kdel kannst du mir den Link schicken oder ihn hier posten?

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Mareen74  sagt am 23.02.2021
Hallo Nicklas ,
In meinem Fall ist das echt übel . Alles viiiiel zu spät. Bewegungsschiene erst nach 6 Wochen, Knie Bewegung nach einer Woche Schonung war alles falsch . Das Knie muss nach der op gleich bewegt werden . Hatte Mittwoch meine 2. Op ,das Knie war total zugewachsen, absolut festgefahren durch narbengewebe. Wurde jetzt frei geschnitten und und ist Top aber die Krümmung noch schlimmer. Von 6cm Bodenfreiheit bin ich wieder auf 8cm . Habe diesmal gleich die Bewegungsschiene bekommen ,aber ab morgen darf ich auf reha stationär. Ich weiss jetzt nicht wie der Zustand bei dir ist ,aber die sehnen in der Kniekehle sind bei uns stark verkürzt. Beugung sind bei mir 100 /110 Grad je nach Training. Aber versuche ein rehaplatz zu bekommen, wenn sich dein Zustand nicht verbessert. Kann ich nur empfehlen. Also habe vom Krankenhaus direkt raus die reha bekommen. Bei mir war es nach 6 Monaten zur 2. Op gekommen. Wäre sonst Berufsunfähig. Wenn dein Knie beweglich ist musst du "nur" das Knie dehnen durch die Übungen der Physiotherapie. Was ich noch gemacht hatte ,dadurch bin ich von 11cm runter auf 6 cm gekommen, das Knie abhängen. Bein auf eine Erhöhung lagern und mit Beutel oder ähnlichem mit Gewichten im freien hängen lassen . Habe mit 1kilo( 1 Liter Wasserflaschen) angefangen 10min dann 10 min Pause das ganze 3x und das 3x täglich. Und nach und nach erhöht. Ist super Schmerzhaft am Anfang, aber das war super . Ging bei mir aber nicht mehr ,weil mein Knie auf einmal durch die Schwerkraft von alleine gerade ging und wenn ich aufgestanden war, zack wieder krumm.
Konnte vor der 2.op nicht mal mehr richtig gehen ,sah aus wie total steif und ne Schnecke hätte mich überholen können . Und der Fussballen vom krummen Bein tat mir nach 5 min laufen mega weh . Und das lag nicht an den Schuhen.
Mich würde interessieren, wie es bei dir weitergeht.
Gruss mareen

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Robin112  sagt am 23.02.2021
Hallo Niklas,
von mir kann ich dir berichten, dass die 2. Op sehr viel gebracht hat. Es wurde Narbengewebe entfernt, ein Zyklops und mobilisiert. Danach bekam ich für 4 Wochen Kortison verschrieben und am Tag der Op bekam ich eine manuelle Bewegungsschiene nach Hause geliefert, die ich mehrmals am Tag benutzt habe.
Mein Arzt bestätigte an meinem letzten Termin, dass sich das Narbengewebe nicht wieder gebildet hat.

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NiklasF  sagt am 03.03.2021
Hallo,

vielen Dank für eure Nachrichten Robin und Mareen.
@Robin Natürlich ist eine zweite OP immer beschissen, aber bei dir scheint es ja gut funktioniert zu haben.
Wie lange nach der ersten OP, hast du dich ein zweites Mal operieren lassen? Und wie lange ist die zweite OP jetzt her?

@Mareen Danke für die Tipps. Drücke dir die Daumen, dass deine Streckung nun vollkommen zurückkommt.

Bei mir wird es vorerst keine zweite OP geben. Mein Streckdefizit muss eine andere Ursache haben als Zyklops oder Arthrofibrose (übermäßiges Narbengewebe). In meinem Knie scheint sich wohl beides nicht gebildet zu haben. Sprich die Streckung dürfte nicht von einer mechanischer Blockade kommen.
Jetzt bin ich gerade in der 19. postoperativen Woche und habe begonnen Kortisontabletten zu nehmen - für 4 Wochen mit abnehmender Dosierung in jeder neuen Woche (40mg,30mg,20mg,10mg).
Das Kortison soll dabei helfen, meine Strukturen ums Knie und insbesondere die Kniegelenkkapsel geschmeidiger zu machen und etwas aufzuweichen, damit es leichter ist in die Streckung zu kommen. Zeitgleich hilft es dabei die Entzündung im Knie zu bekämpfen.
Ich werde das jetzt für die kommenden vier Wochen nehmen und zweimal die Woche zur Physiotherapie gehen, um mein Knie in die Streckung zu mobilisieren.

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Mareen74  sagt am 03.03.2021
Hallo , bin jetzt seit einer Woche auf reha . Die Massagen und sportübungen sind absolut zu empfehlen. Mein Knie ist beweglich, bisher ,geblieben. Die Streckung ist natürlich immer noch am zicken. Aber bin frohes mutes. Reha ist das beste was mir passieren konnte .
Bin insgesamt 5 Wochen hier . Schreibe dann was daraus wurde.

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MonMo  sagt am 03.03.2021
Alias Robin, hatte zwischenzeitlich den Benutzernamen gewechselt :)
@Niklas: kannst du oben bei mir nachlesen: Juni und Oktober.
Dann hoffe ich für dich, dass die Physio den erwünschten Erfolg bringt! Wenn nicht, hast du ja noch die Option mit der Moblisation unter Narkose.
@ Mareen: bin gespannt, wie es bei dir weitergeht!

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Mareen74  sagt am 04.03.2021
Hallo, das geht hier richtig zur Sache bei der Reha . Bin ab heute ( nach einer woche) an der Isokinetik eingeführt worden . Bewegungsschiene delux.
Wow das ist mal heftig, aber Kniegelenk schonend . Der Arzt meinte heute ,Gang und stand sieht schon viel besser aus . Selber merke ich nur ,das das gehen echt besser ist . Lange Spaziergänge sind übrigens kontraproduktiv bei streckdefiziet.
Wenn ich darf ,würde ich sogar nochmal verlängern solange wie möglich und das Bein gut funktioniert.
Übrigens konnte ich noch das Krankenhaus nach der ersten op wohl doch nichts dafür, das das Knie zuwuchs. Weil tatsächlich am Anfang geschont werden musste und dann langsam aufgebaut werden musste.
Melde aus der reha den stand des Zustandes.

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NiklasF  sagt am 05.03.2021
@MonMo
Jetzt habe ich es gecheckt. Danke dir.

Bis du denn jetzt zufrieden mit dem Zustand deines Knies? Hast du noch Schmerzen bzw. ein Streckdefizit oder bist sorgenfrei? :)

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MonMo  sagt am 05.03.2021
Zufrieden bin ich erst, wenn ich auf meinen Fersen sitzen kann :)
Dafür fehlt noch ein gutes Stück. Aber ich kann wieder mit meinem Mountainbike fahren- wenn auch die ersten paar Metern unter Schmerzen. Dennoch ist es ein wesentlich effektiveres Training als radeln auf dem Ergometer.
Die Streckung ist aktzeptabel, so gegen 0, im Vergleich zum gesunden Knie jedoch fehlt ein Stück. Vielleicht kann ich durch tägliches dehnen noch etwas "herauskitzeln".
Du hast oben geschrieben, dass die Beugung "von alleine" kommt. Aber bedenke, dass jeder Monat, wo du nicht durchbeugen kannst und auch nicht strecken, sich deine Muskeln, Faszien, Sehnen und was es da sonst noch alles gibt, verkürzen. Ich habe definitiv zu wenig und zu spät dem entgegengewirkt. Aber ich muss auch sagen: ich hatte richtig lustlose Therapeuten, ich hoffe, du hasteine fähigen :)

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NiklasF  sagt am 06.03.2021
Ich sitze auch viel auf dem Ergometer, werde die Tage versuchen mich mal aufs Rennrad zu setzen und draußen ein paar Kilometer zu fahren.
Bin gespannt, ob bei mir auch Schmerzen auftauchen. Ich habe in der Vergangenheit noch Probleme rechts außen vom Knie gehabt, wenn ich das Bein zu stark gestreckt habe beim Fahrrad fahren, indem ich zum Beispiel den Sattel höher gestellt habe.

Naja wir werden sehen. Cool, dass du wieder mountainbiken kannst und die Streckung fast wieder da ist.

Du hast recht, der Satz zur Beugung war etwas lapidar ausgedrückt. Aktiv daran zu arbeiten macht auf jeden Fall Sinn und ich versuche auch jeden Tag das Knie immer weiter zu bringen in der Beugung bzw. arbeite jetzt auch wieder bei der Physiotherapie daran. Zwischenzeitlich haben wir uns dort fast ausschließlich mit der Streckung beschäftigt, da diese so schlecht gewesen ist.

Wie du komplett richtig sagst, spielt die Beugung auch eine sehr wichtige Rolle, dass sich im Knie nichts weiter verkürzen kann und die Strukturen in Bewegung kommen.

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kittel  sagt am 21.03.2021
Hallo zusammen!
Ich lese hier schon längere Zeit, weil ich ebenfalls ein Streckdefizit im Knie habe. 12/2019 wurde bei mir das Kreuzband eingesetzt. Die Beugung war immer in Ordnung nur die Streckung machte Probleme. 10/2020 entschied ich mich beim selben Operateur für einen weiteren Eingriff wo Narben/ Verwachsungen im Knie weggeschmissen wurden. Ausserdem wurde eine Befestigungsbutton entfernt. Letztenendes ist es nicht wirklich besser geworden. Beugung super, aber Kniestreckung immer zwischen 5-10 Grad. Mal auch null, aber nie dauerhaft. Letzten Monat war ich mit einem neuen MRT bei einem anderen Arzt der sofort sagte, dass am Kreuzband ein Cyklops ist der weg muss. Ein anderer Arzt bestätigte dies. Also habe ich mich wieder operieren lassen. Cyklops raus, Plica raus, Knorpelschaden 3 geglättet. Es sind jetzt etwas 10 Tage vergangen und ich habe den Eindruck das ich da bin, wo ich vorher war. Streckung gleich. Jedoch habe ich das Gefühl das Schmerzen bei stärkerem Durchstrecken deutlich weniger sind. Ausserdem ist ein dauerhaftes Knacken bei Streckung weg. Alleine deswegen hat es sich bisher gelohnt. Jetzt bin ich aber in einem Dilemma. Er Operateur sagt ich soll intensive Streckübungen machen. Dies steht im Widerspruch zur aktuellen Arthofibrosetherapie.
Ich weiss nicht, welchen Weg ich gehen soll. Über die ganzen Monate habe ich tatsächlich mit weniger Kraftaufwand bessere Ergebnisse erzielt. Desweiteren weiss ich gar nicht ob ich oder auch die meisten hier im Forum wirklich Arthofibrose haben. Denn laut Schulmedizin ist sie dann gegeben, wenn die Streckung schlechter als 10 Grad und die Beugung weniger als 125 Grad ist.
Was meint ihr? Und wie sind eurer aktuellen Ergebnisse?

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